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Islamismus: Gruppierungen, Ideologie & Propaganda Zahlen zur islamistischen Szene in Deutschland Die salafistische Szene in Deutschland „Legalistischer Islamismus“ als Herausforderung für die Prävention Die Hizb ut-Tahrir in Deutschland Die Furkan-Gemeinschaft Mädchen und Frauen im Salafismus Antisemitische Narrative in deutsch-islamistischen Milieus Antimuslimischer Rassismus als islamistisches Mobilisierungsthema Monitoring von islamistischen YouTube-Kanälen Salafistische Online-Propaganda Das Virus als Mittel zum Zweck Dschihadistinnen. Faszination Märtyrertod Gewalt als Gegenwehr? Ausdifferenzierung der islamistischen Szene in Deutschland „Ein Haufen Schutt“ LGBTIQ*-Feindlichkeit in islamistischen Social-Media-Beiträgen Islamistische Stimmungsmache in den Sozialen Medien Islamistische Ideologien auf Social Media Gaming und islamisch begründeter Extremismus Islamismus in den Sozialen Medien Radikalisierung: Gründe & Verlauf Radikalisierung – eine kritische Bestandsaufnahme Forschungsbefunde zur Radikalisierung junger Menschen zum islamistischen Extremismus Islamistische Radikalisierung bei Jugendlichen erkennen Interview mit Ex-Salafist Dominic Musa Schmitz Wie sich zwei Teenager radikalisierten Wer sind die „IS“-Unterstützer? Deutschsprachiger Islamkreis Hildesheim: Geschichte einer Radikalisierung Anzeichen von Radikalisierung Prävention & Politische Bildung Ansätze der Prävention mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen 20 Thesen zu guter Präventionspraxis Diskussion: Gute Praxis in der Extremismusprävention Religion – eine Ressource in der Radikalisierungsprävention? Emotionen in der Präventionsarbeit Counter Narratives Gender-reflektierte Präventionsarbeit Die Bedeutung innermuslimischer Salafismuskritik für die Radikalisierungsprävention Rechtsextremismus und Islamismus - Was ist übertragbar? Phänomenübergreifende Jugendkulturarbeit Museen & Extremismusprävention Paradies – Hier, Jetzt, Später? Muslimische Jugendarbeit Muslimische Institutionen & Prävention Politische Bildung im Jugendstrafvollzug Politische Bildung in der Untersuchungshaft Prävention in Gefängnissen Jugendquartiersmanagement Interview: Polizei und Extremismusprävention in Mannheim Videos und soziale Medien: Prävention im Internet Online-Streetwork gegen Extremismus Aufsuchende Sozialarbeit in Social Media Online-Projekt: Fragen zum Glauben Phänomenübergreifende Radikalisierungsprävention Polizei NRW: Kontaktbeamte für muslimische Institutionen Soziale Arbeit und Radikalisierungsprävention – ein Spannungsfeld?! Islamismus, Radikalisierung und Prävention in Ostdeutschland Politische Bildung zum Nahostkonflikt „Künstliche Intelligenz ist nützlich – aber sie kann Denk- und Beziehungsarbeit nicht ersetzen“ Beratung & Fallmanagement Interview: Die Rolle der Angehörigen in der Radikalisierungsprävention Der rechtliche Rahmen für die Präventionspraxis Datenschutz in der Präventionsarbeit Religionsfreiheit vs. Kindeswohlgefährdung Beratung in Zeiten von Corona Risk Assessment im Phänomenbereich gewaltbereiter Extremismus BAMF: Prävention im Flüchtlingsbereich Mit Kommunaler Fachberatung zu einer nachhaltigen, lokal verankerten Radikalisierungsprävention Psychologische Unterstützung in der Distanzierungsarbeit Was kann Distanzierungsberatung bewirken? Soziale Diagnostik in der Radikalisierungsprävention und Beratungsarbeit Deradikalisierung & "IS"-Rückkehrende „Rückkehrer:innen radikalisierten sich meist in Gruppen" Pädagogische Ansätze zur Deradikalisierung Zur Rolle von Psychotherapie in der Ausstiegsbegleitung und Deradikalisierung Psychische Gesundheit von radikalisierten Straftätern in Haft und Bewährungshilfe Und was nun? Ausstiegsarbeit und Psychotherapie Distanzierung vom Salafismus Wie "ZiVI-Extremismus" Beratungsstellen für Deradikalisierung unterstützen kann Praxisbericht: Deradikalisierung im Strafvollzug Wie das BAMF den Umgang mit Rückkehrenden koordiniert Interview: Zurück aus dem "Kalifat" Rehabilitation von „IS“-Rückkehrerinnen und ihren Kindern Rückkehrende und Strafjustiz Rückkehrer und „Homegrown Terrorists“ Pädagogische Ansätze zur Deradikalisierung Islamismus & Prävention in Schule & Jugendarbeit Über den Nahostkonflikt sprechen – Die Trialoge als Gesprächsangebot an Schulen Diskutieren mit radikalisierten Schülerinnen und Schülern Globale Konflikte im Klassenzimmer „Konfrontative Religionsbekundung“?! Staatlich verantworteter islamischer Religionsunterricht und bekenntnisorientierte Moscheeunterweisung Umgehen mit Kindern aus salafistisch geprägten Familien Kinder in salafistisch geprägten Familien Radikalisierung an Schulen früh erkennen FAQs zum Sprechen über Anschläge Mohammed-Karikaturen im Unterricht Schweigeminuten: Möglichkeiten & Fallstricke Salafismus als Herausforderung für die Offene Kinder- und Jugendarbeit Radikalisierungsprävention in der Schule Interview: Wie können Schulen reagieren? Die Bedeutung der Schule für die Prävention von islamistischer Radikalisierung und Deradikalisierung „Die Kids sind auf TikTok und wir dürfen sie dort nicht allein lassen" „Diese Probleme haben wir auch, egal ob Kopftuch oder Kippa“ Akteure, Netzwerke & Internationales Serie: Islamismusprävention in Deutschland BAG religiös begründeter Extremismus Das KN:IX stellt sich vor Radicalisation Awareness Network RAN aus Praxis-Sicht Hass im Netz bekämpfen Bundesprogramm gegen Islamismus Soziale Arbeit und Sicherheitsbehörden Zusammenarbeit Beratungsstellen & Jugendhilfe Kommunale Radikalisierungsprävention Netzwerkarbeit vor Ort: Augsburg "Prevent", die Anti-Terrorismus-Strategie Großbritanniens Interview: Vilvoorde – vom "belgischen Aleppo" zum Vorbild Frankreich: Was hilft gegen Dschihadismus? Lücken schließen und Perspektiven schaffen – fünf Jahre KN:IX Forschung & Evaluation Übersicht: Forschung zu Islamismus Übersicht: Evaluation von Präventionsprojekten modus|zad: Zwischen Forschung und Praxis Umfrage: Phänomenübergreifende Perspektiven gefordert, Islamismus weiterhin relevant Partizipative Evaluationen Evidenzbasierte Prävention (Neue) Evaluationskultur? Evaluation neu denken Das „Erwartungsdreieck Evaluation“ Evaluation von Präventionspraxis Angemessene Evaluationsforschung Weitere Themen Das Sprechen über den Islam Gesetze und Plattformregeln gegen Online-Radikalisierung MasterClass: Präventionsfeld Islamismus Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz Türkischer Ultranationalismus als pädagogisches Arbeitsfeld Hintergrund-Beiträge chronologisch Schwerpunkt-Themen: Serien Fachtagung „Islamismus & Prävention in Krisenzeiten 2025“ – ein Rückblick "Legalistischer" Islamismus Psychologie & Psychotherapie Antimuslimischer Rassismus Rechtlicher Rahmen Kooperation von Präventionsakteuren Umgang mit Anschlägen in der Schule Evaluationen Materialsammlungen Wie umgehen mit dem Nahostkonflikt? – Eine Übersicht für Schulen und Bildungseinrichtungen Handreichung: Schule und religiös begründeter Extremismus Handreichung: Umgang mit Anschlägen Pädagogische Materialien Sekundarstufe Grundschule Medien für den Unterricht Publikationen für die Schule Jugendbücher & Unterrichtsmaterialien von dtv Fachbeiträge für Schule und Pädagogik im Kontext Islamismus und Prävention Video & Audio Video: Dokumentationen, Filme & Erklärvideos Podcast-Serien und Radiobeiträge Veranstaltungen: Vorträge, Podiumsdiskussionen & Fachgespräche Islam & muslimisches Leben Bücher & Zeitschriften Fachbücher Sachbücher Biografien & Autobiografien Romane Fachzeitschriften Broschüren, Handreichungen & Online-Portale Service Newsletter: Abo & Archiv Newsletter-Archiv Datenbank: Beratung & Angebote vor Ort finden FAQ Infodienst-Publikationen Infodienst-Journal Aktuelle Termine Termin-Rückblick 2023 Termin-Rückblick 2022 Termin-Rückblick 2021 Termin-Rückblick 2020 Stellenangebote Über den Infodienst & Kontakt Verlinkung mit dem Infodienst Datenbank-Widget

Veranstaltungskalender Radikalisierung, Islamismus & Prävention

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

/ 32 Minuten zu lesen

Die Redaktion des Infodienst Radikalisierungsprävention stellt Veranstaltungshinweise und Fortbildungen aus dem Themenfeld Radikalisierung, Islamismus & Prävention zusammen.

Haben Sie einen Hinweis für uns? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an infodienst@bpb.de.

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Übersicht

Zu den Termindetails gelangen Sie, indem Sie auf den Titel der Veranstaltung klicken.

Sammeltermine & regelmäßige Angebote

März

April

Mai

Juni

September

Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus

Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.

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Sammeltermine & regelmäßige Angebote

Vertiefte Fallarbeit für Vertreterinnen und Vertreter der behördlichen Präventionsarbeit

Es handelt sich hierbei um ein fortlaufendes Angebot, zu dem Sie jederzeit bei Bedarf einsteigen können. Es wird insbesondere an Vertreterinnen und Vertreter der behördlichen Präventionsarbeit gerichtet. Im Vorhinein kann zunächst auch bilateral über die Bedarfe und die aktuelle Gruppenkonstellation gesprochen werden.

Es wird in den Terminen Zeit dafür genommen, eine bei Ihnen ratsuchende Person in ihrem Gewordensein besser zu verstehen, biografische Handlungsmotive abzuleiten und Handlungsoptionen zu erweitern. Die Kontinuität über mehrere Termine hinweg hilft dabei, eine Vertiefung zu erzielen, Veränderungen nachzuvollziehen und zu reflektieren. Hierbei greift der Veranstalter auf bewährte Methoden und einen festen methodischen Rahmen zurück und ergänzen eine psychiatrisch-psychotherapeutische Perspektive. Das Seminar wird durch zwei bis drei psychologische Psychotherapeutinnen bzw. Psychiaterinnen mit analytischer und tiefenpsychologischer Ausrichtung geleitet.

Nähere Informationen zum Konzept und Ablauf der vertieften Fallarbeit erhalten Sie bei der Anmeldung.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Das Angebot findet jeden 1. und 3. Montag im Monat statt, immer 16:30 bis 18:00 Uhr, Online über MS Teams.

Die Teilnahme an mehreren Terminen ist durchaus erwünscht. Sie hilft dabei, eine Vertiefung zu erzielen, Veränderungen nachzuvollziehen und zu reflektieren. Hierbei werden bewährte Methoden und ein fester methodischer Rahmen verwendet.

Termin: Regelmäßiges Angebot, jeden ersten und dritten Montag im Monat, von 16:30 bis 18:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk

Fallberatung für Fachkräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit

Beratungsfachkräfte in der Distanzierungs- und Ausstiegsbegleitung kommen in ihrem Berufsalltag mit Menschen in Kontakt, die (oder deren Angehörige) sich aus unterschiedlichen Motiven religiös oder politisch begründeten extremistischen Angeboten zuwenden. Dies können Jugendliche oder Erwachsene sein, Personen im frühen Stadium einer Radikalisierung oder auch Personen, die bereits stärker ideologisiert sind. Es können Menschen sein, die bereits polizeilich auffällig wurden oder aufgrund entsprechender Delikte inhaftiert sind.

Um ins Gespräch zu kommen und bei einem Distanzierungsprozess zu unterstützen, ist es wichtig (De-)Radikalisierungsverläufe zu verstehen. Bei Hinwendungsprozessen spielen soziale und psychische Faktoren eine Rolle. Deren Zusammenwirken zu berücksichtigen ermöglicht unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und mehr Handlungssicherheit zu gewinnen. Im Zentrum der Arbeit stehen daher folgende Aspekte:

  • Menschen in ihrem Gewordensein verstehen Hypothesen zu biografischen und motivationalen Prägungen und Verstrickungen entwickeln

  • Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Modelle und Konzepte (z. B. Mentalisierung, epistemisches Vertrauen)

  • Einbringen von psychotherapeutisch-psychiatrischem Fachwissen

Arbeiten Sie mit psychisch belasteten Klientinnen und Klienten, kann ein Austausch zu solchen oder ähnlichen Fragen stattfinden:

  • Wie lassen sich das Erleben und die Erfahrungen meiner Klientinnen und Klienten besser verstehen?

  • Wie lassen sich Motive und Bedürfnisse im Zusammenhang mit extremistischen Ideologien, Gruppen und Gewalt sowie die Wechselwirkung zwischen Psychodynamik und Radikalität genauer einordnen?

  • Wie gelingt der Aufbau eines stabilen Kontakts zu einem schwer erreichbaren Menschen?

  • Wie lassen sich schwer erreichbare Klientinnen und Klienten für einen (psychotherapeutischen) Beratungsprozess gewinnen?

  • Welche medizinischen, psychotherapeutischen oder anderen fachlichen Interventionen könnten für den weiteren Beratungsprozess hilfreich oder notwendig sein?

  • Wie können Selbst- und Fremdgefährdungen sowie Hinwendungsrisiken genauer eingeschätzt werden?

  • Wie kann mit Krisen und Risiken des Rückfalls umgegangen werden?

  • Welche Handlungsoptionen und Hilfesysteme stehen zur Verfügung?

  • Wie kann man selbst mit besonderen Herausforderungen bei der Arbeit mit psychisch belasteten Klientinnen und Klienten umgehen?

Nach Ihrer Kontaktaufnahme wird Ihnen ein Termin per Mail angeboten, um über Ihr Anliegen bzw. Ihren Fall zu sprechen.

Termin: Regelmäßiges Angebot, Termine nach Absprache
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk

Sprechstunde für Fachkräfte und Beraterinnen und Berater im Feld der Radikalisierungsprävention

Im Rahmen der bundesweiten Projektarbeit bieten Mitglieder des Projekts nexus – Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk spezialisierte psychologische, psychotherapeutische und psychiatrische Fallhilfen an, die Beratungsfachkräfte bedarfsorientiert in ihrer Arbeit unterstützen können. Neben der Möglichkeit der Einzelfallberatung findet ab sofort eine Fachkräfte-Sprechstunde in einem Online-Format statt. Sie ist niedrigschwellig und kann punktuell besucht werden.

Dieses Format bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit,

  • Fälle anonymisiert vorzustellen

  • konkrete Fragestellungen zu erörtern und Fachfragen aus dem Bereich psychische Gesundheit zu stellen

  • den Raum für inhaltliche Diskussion, Reflexion und der Beantwortung von Fachfragen zu nutzen

  • Unterstützung im Umgang mit Herausforderungen oder Belastungen zu erhalten, die im beruflichen Kontext auftreten können

  • eine weitere Perspektive für Ihre Arbeit im Bereich der Distanzierungs- und Ausstiegsbegleitung gemeinsam zu entwickeln

Die Sprechstunde wird im Tandem von zwei psychologischen Psychotherapeutinnen i.A. und einem Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie i.W. moderiert.

Zielgruppe:
Für Fachkräfte und Beraterinnen bzw. Berater im Feld der Radikalisierungsprävention, insbesondere aus den Phänomenbereichen Islamismus und Rechtsextremismus.

Für zusätzliche Informationen zum Angebot klicken Sie Externer Link: hier.

Für weitere Fragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an: an: E-Mail Link: nexus-sprechstunde@charite.de. Sie erhalten den Zugangslink per E-Mail nach formloser Anmeldung. Die Teilnahme bzw. die Beratungen sind kostenfrei.

Termine:

  • Fortlaufend, ab Freitag, 20. Februar 2026, alle zwei Wochen (ungerade Wochen), 13:30 bis 15:00 Uhr

Ort: Online über MS Teams
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk

„PROvention“-Online-Beratung zum Thema religiös begründeter Radikalisierung sowie für Betroffene religiös begründeter Gewalt

„PROvention“, die Präventions- und Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus in Schleswig-Holstein, bietet täglich Termine zur Online-Beratung zum Thema religiös begründeter Radikalisierung sowie zur Beratung für Opfer und Betroffene von religiös begründeter Gewalt an.

Die Onlineberatung steht montags bis freitags zwischen 08:00 Uhr und 17:00 Uhr zur Verfügung, ausgenommen sind gesetzliche Feiertage in Schleswig-Holstein.

Zur Anmeldung und für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termine: Montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr nach voriger Anmeldung
Ort: Online
Veranstalter: Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein

Webtalkreihe: „Getroffene Orte – Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt“

Islamistische und rassistische Anschläge richten sich nicht allein gegen einzelne Personen, sondern zielen auch auf das Zusammenleben und den sozialen Zusammenhalt vor Ort. Neben dem Schüren von Unsicherheit und Angst vor Gewalt im öffentlichen Raum gehört hierzu auch die Mobilisierung von Feindbildern und die Polarisierung des gesellschaftlichen Klimas. Ob in Berlin, Bielefeld, Dresden, Hanau, Magdeburg, München oder Solingen – die emotionalen, sozialen und politischen Folgen der Gewalttaten gehen über die unmittelbar Betroffenen weit hinaus.

Wie gehen zivilgesellschaftliche und städtische Akteurinnen bzw. Akteure mit den Folgen dieser Gewalt um? Welche lokalen Strategien entstehen im Umgang mit kollektiven Traumatisierungen, Verunsicherung und gesellschaftlicher Polarisierung? Wie werden Betroffene unterstützt und Gedenken organisiert? Welche Strukturen haben sich nach solchen Ereignissen bewährt und können als präventive Ansätze für andere Städte dienen?

Die Webtalkreihe „Getroffene Orte“ widmet sich diesen Fragen aus der Perspektive lokaler Akteurinnen bzw. Akteure und trägt Erfahrungen zusammen, die sich in Präventionsansätzen, aber auch in akuten Krisensituationen aufgreifen lassen. Denn an Orten, die zum Ziel von islamistischen oder rassistischen Anschlägen wurden, sind neue Formen der Solidarität, der Erinnerung und der Zusammenarbeit und Koordination vonnöten. Dabei sind vielfältige Ansätze denkbar: von kommunalen Erinnerungsprojekten über Bildungsangebote bis hin zur konkreten Unterstützung für Betroffene sowie Ansätze, die Wechselwirkungen zwischen polarisierten Gruppen, Instrumentalisierungen und Phänomene von Co-Radikalisierungen berücksichtigen.

Die Veranstaltungsreihe wendet sich vor allem an zivilgesellschaftliche Akteurinnen bzw. Akteure sowie an Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter von kommunalen Verwaltungen und Kommunalpolitikerinnen und -politiker, um Erfahrungen auszutauschen, Herausforderungen zu benennen und Handlungsmöglichkeiten sichtbar zu machen.

Bitte melden Sie sich jeweils einzeln zu den Terminen an.

Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie Interner Link: hier.

Termine:

    • 17. März 2026: Kein Schlussstrich, sondern „Doing Memory“! – Lokales Gedanken 15 Jahre nach dem NSU

Ort: Online
Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung, RADIS und ufuq

Veranstaltungsreihe: „nexus.dialog – Radikalisierung verstehen. Perspektiven erweitern.“

Adoleszenz – der Übergang vom Kindesalter zum Erwachsenenalter – ist eine Zeit intensiver Selbstsuch, der emotionalen Umbrüche und existenziellen Fragen. Ein Lebensabschnitt, der turbulent verlaufen kann. In dieser vulnerablen Phase können Gefühle, traumatische Erfahrungen oder das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Sinn eine besondere Rolle für Hinwendungsprozesse zu extremistischen Ideologien spielen.

Die Veranstaltungsreihe „nexus.dialog“ widmet sich 2025 und 2026 der Frage, wie radikale Weltbilder und extremistische Gruppenzugehörigkeiten als Bewältigungsversuche adoleszenter und psychosozialer Krisen verstanden werden können. Dabei werden sowohl individuelle als auch soziale Dynamiken der Radikalisierung in der Adoleszenz beleuchtet.

Im Rahmen von Online-Veranstaltungen ist das Ziel, mit Vorträgen und praxisnahen Diskussionen gemeinsam mit den Teilnehmenden neue Perspektiven zu diesem Themenschwerpunkt zu entwickeln.

Zielgruppen: Fachkräfte aus der psychosozialen Beratung, Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit, Pädagogik, Psychotherapie, sozialen Arbeit, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft.

Weitere Informationen finden Sie auf Externer Link: dieser Seite des Trägers.

Für Rückfragen und Anmeldungen kontaktieren Sie Herrn Heiner Vogel und Frau Clara-Sophia Adamidis unter folgender Mail-Adresse: E-Mail Link: nexus-fachstelle@charite.de

Programm:

  • 19. Mai 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: „Paranoid geprägte Innenwelten: Zur Psychologie von Verschwörungsdenken und -ideologien in extremistischen Szenen“ (Cornelia Kaus)

  • 29. Juni 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: „Sinnsuche und Transzendenz: Zum Umgang mit existenziellen Krisen in Beratung und Therapie“ (Kerstin Schwarz)

Weitere Termine sind bis Ende 2026 in Planung.

Termin: von 29. September 2025 bis 30. Juni 2026, alle sechs Wochen, von 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk

E-Learning-Kurs: „Gemeinsam gegen Extremismus. Gefahren erkennen, präventiv handeln“

Unsere Demokratie lebt von Meinungsfreiheit und Pluralismus. Diese im Grundgesetz garantierten Werte gilt es zu bewahren und zu schützen. Doch wo endet die Meinungsfreiheit und wo greifen extreme Positionen die Grundlagen unserer Demokratie an? Woran kann man politisch und religiös motivierten Extremismus erkennen und was fördert sein Auftreten? Je früher wir Anzeichen für demokratiefeindliche Entwicklungen erkennen, desto eher können wir reagieren und gegensteuern. Gibt es gar strukturelle Ursachen für extremistische Tendenzen? Und wie kann effektive Präventionsarbeit aussehen? Der vierwöchige E-Learning-Kurs hält viele Informationen für Sie bereit und bietet Möglichkeiten des Austauschs und der Beratung.

Modul 1: Was ist Extremismus? Grundlagen und Definitionen
Modul 2: Woran erkenne ich Extremismus? Anzeichen und Merkmale
Modul 3: Der Prozess der Radikalisierung. Ursachen und Merkmale
Modul 4: Gemeinsam gegen Extremismus. Handlungsoptionen der Präventionsarbeit

Zielgruppe:
Lehrkräfte, Mitarbeitende im Öffentliche Dienst, Interessierte und Betroffene

Organisation:
Für die Kursteilnahme erforderlichen sind Internet-Anschluss und E-Mail-Adresse. Für die Teilnahme an der Videokonferenz benötigt man ein Headset und eine Web-Cam. Vorkenntnisse im Bereich Online-Kommunikation sind nicht notwendig. Es wird die Nutzung des Browsers Chrome empfohlen. Sie erhalten ein Zertifikat nach erfolgreicher Bearbeitung der vier Module.

Der Auftakt per Videokonferenz im Kursraum 20. April 2026 findet von 15:00 bis 17:00 Uhr statt, darauf folgt eine vier Wochen Online-Phase. Der Abschluss findet per Videokonferenz im Kursraum am 18. Juni 2026 von 15:30 bis 17:00 Uhr statt.

Gebühren: 25,00 EUR.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: vom 20. April bis 18. Mai 2026, bis 15:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Qualifizierungslehrgang: „Stärkung demokratischer Schulkultur und Radikalisierungsprävention für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter:innen bundesweit“

Im April 2026 startet der siebte Weiterbildungsdurchgang für schulisches Personal bundesweit. Im Qualifizierungslehrgang lernen 20 Teilnehmende, Hinweise auf Radikalisierung pädagogisch zu bearbeiten und an ihrer Schule nachhaltige Strukturen von Prävention und demokratischer Schulkultur aufzubauen, die moderierte Kontroversität fördern und Raum für jugendrelevante Themen schaffen.

Ziel des Lehrgangs ist die Stärkung demokratischer Schulkultur und systematischer, sensibler Radikalisierungsprävention

Zielgruppe: Personal weiterführender Schulen bundesweit (zwei Personen pro Schule, idealerweise unterschiedlichen Berufs)

Umfang: sieben je zweitägige Module in Präsenz (inkl. Übernachtung & Verpflegung)

Kosten: Einzelzimmer, Vollverpflegung, kalte und heiße Getränke, Unterlagen, Zertifizierung inkludiert. Eigenanteil einmalig 450,00 EUR pro Person. Es findet keine Übernahme von Reisekosten durch das Projekt statt.

Der Lehrgang wird bundesweit veranstaltet. Die Auswahl wird im Sinne ausgewogener Anreise aller Teilnehmenden getroffen, allerdings immer in der Nähe eines Bahnhofs.

Aufbau des Qualifizierungslehrgangs:

  • 27. bis 28. April 2026: Modul 1 (u. a. zu den Themen Clearing-Verfahren, Radikalisierungskonzepte und Umgang mit Radikalisierung)

  • 6. Mai bis 7. Mai 2026: Modul 2 (u. a. zu den Themen Systemische Beratung und Fragetechniken und pädagogische Maßnahmen im Gespräch mit sich radikalisierenden Jugendlichen im Clearing-Verfahren)

  • 10. bis 11. Juni 2026: Modul 3 (u. a. zu den Themen Schule als institutioneller Machtaushandlungsraum und Diskriminierung)

  • 24. bis 25. Juni 2026: Modul 4 (u. a. zu den Themen sensibler Umgang mit Religion an der Schule, Religionsfreiheit und das Konzept FreiRaum)

  • 29. bis 30. September 2026: Modul 5 (u. a. zu den Themen schulische Radikalisierungsprävention und Beziehungsarbeit)

  • 10. bis 11. November 2026: Modul 6 (u. a. zu den Themen phänomenübergreifende Radikalisierungsprävention, Israel-Palästina-Konflikt und Online-Prediger)

  • 14. bis 15. Dezember 2026: Modul 7 (u. a. zu den Themen Rechtsextremismus, Geschlecht und Sexualität)

Die Zertifizierung erfolgt durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

Anmeldung: Externer Link: www.clearing-schule.de/anmeldungen. Anmeldefrist: 26. März 2026.

Termin: April bis Dezember 2026, 12:00 bis 16:00 Uhr
Ort: bundesweit
Veranstalter: Aktion Gemeinwesen und Beratung

Seminar: „Jugendarbeitslosigkeit und Jugendkriminalität – Chancen und Barrieren bei der Förderung von ‚auffälligen‘ Jugendlichen (unter Einbeziehung von islamistischen Phänomenen)“

Schwerpunkte des Seminars sind u. a. psychologische und soziologische Aspekte (z. B. Verhalten und Einstellungen, Sozialisationstheorien, Entwicklungs- bzw. Persönlichkeitspsychologie), Krimonologie, Islamismus und die Analyse und Bewertung von Fällen.

Ziel des Seminars ist, auf der Basis seriöser kriminologischer Kenntnisse Grundlagen zu vermitteln, um für Beraterinnen bzw. Berater und Sachbearbeitende einen professionellen Umgang mit „auffälligen“ Jugendlichen zu gewährleisten. Theoretischer Input wird dabei sinnvoll mit Fällen aus der Praxis verknüpft. Arbeitslosigkeit oder Perspektivlosigkeit fördern bei einigen Jugendlichen Kriminalität, aber auch andere Formen der Desorientierung und führen in Einzelfällen zu gefährlichen und abweichenden Entwicklungen. Die Kriminologie bietet in diesen Zusammenhängen einschlägige Erklärungsansätze und interessante Erkenntnisse im Hinblick auf die kriminogenen/kriminoresistenten Faktoren. Die Teilnehmer sind eingeladen, ihre Praxisfragen bis 14 Tage vor Seminarbeginn beim Kommunalen Bildungswerk einzureichen.

Zielgruppe: Beschäftigte der SGB II-Behörden, die als Arbeitsvermittlerinnen bzw. -vermittler o. ä. tätig sind, Fallmanagerinnen bzw. -manager, Sachbearbeiterinnen bzw. -bearbeiter von Jugendämtern bzw. der Jugendgerichtshilfe; sozialpädagogische Mitarbeitende von Beratungsstellen; weitere Interessenten

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termine:

  • 14. bis 15. September 2026, 9:00 bis 16:30 Uhr bzw. 8:00 bis 14:30 Uhr

Ort: Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel, Berliner Allee 125, Berlin
Veranstalter: Kommunales Bildungswerk

Fortbildung: „Plan P. – Jugend stark machen gegen islamistische Radikalisierung“

Islamismus ist ein Phänomen, das seit einigen Jahren Öffentlichkeit, Politik und Sicherheitsbehörden beschäftigt. Die islamistische Szene ist dabei keineswegs homogen, sie umfasst sowohl apolitische als auch politische, gewaltlose wie militante Anhänger, jeweils mit sehr unterschiedlicher politischer Brisanz und mit unterschiedlichem Konfliktpotential. Dieses Spannungsfeld zwischen Militanz, jugendlicher Provokation und Rebellion stellt Fachkräfte der Jugendhilfe vor große Herausforderungen; viele sind unsicher, wie zwischen radikalem und nicht radikalem Gedankengut, gefährlichen und ungefährlichen Einstellungen zu unterscheiden ist. Gerade vor dem Hintergrund, wie aktiv islamistische Gruppierungen insbesondere im Internet und in den Sozialen Medien sind, fragen sich Fachkräfte häufig, wie sie zum Phänomenfeld Islamismus konkrete Präventionsarbeit leisten können.

Die Weiterbildung führt in drei Modulen – ERKENNEN, VERSTEHEN, HANDELN – schrittweise an das Phänomen Islamismus heran und vermittelt das nötige Wissen, um Herausforderungen in der Jugendhilfe angemessen und mit differenziertem Blick zu begegnen.

Im Laufe der Weiterbildung werden bestehende Präventionsprojekte vorgestellt und die Teilnehmenden im Aufbau eigener präventiver Netzwerke unterstützt. Die Weiterbildung wird begleitet von praktischen Übungen und bietet Informations- und Arbeitsmaterialien zur lokalen Verbreitung.

Zielgruppe der Weiterbildung: Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, vor allem aus den Bereichen erzieherischer Kinder- und Jugendschutz, Jugendarbeit und Schulsozialarbeit

Im Sinne der Vernetzung und des Plan P.-Netzwerks begrüßt der Veranstalter Anmeldungen von Fachkräften aus unterschiedlichen Fachbereichen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind jedoch auf die beschriebene Zielgruppe ausgelegt und Fachkräfte aus diesen Arbeitsbereichen werden im Falle einer hohen Anmeldezahl mitunter bevorzugt. Sprechen Sie den Veranstalter bei Interesse an – im Rahmen eines Auswahlverfahrens ist die Teilnahme durchaus möglich.

Die Weiterbildung findet in drei je zweitägigen Blöcken statt.

Ziele der Weiterbildung

  • Qualifizierung der Fachkräfte zu phänomenspezifisch geschulten Präventionsakteuren und Ansprechpersonen in ihrer Kommune (Themenfeld Radikalisierungsprävention / Islamismus) im Rahmen des Plan P.-Netzwerks

  • Unterstützung der Fachkräfte beim Aufbau lokaler Netzwerkstrukturen und Präventionsvorhaben

Alle Absolventinnen bzw. Absolventen der Weiterbildungsreihe erhalten bei erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat und werden als phänomenspezifisch geschulte Fachkräfte und Ansprechpersonen in das NRW-weite Plan P.-Netzwerk aufgenommen. Entlang zusätzlicher Angebote und Formate (u.a. regelmäßige Netzwerktreffen, interne Fortbildungen, Vernetzungs- und Informationsdienste) werden Absolventinnen bzw. Absolventen so auch über die Weiterbildungsreihe hinaus fortlaufend für ihre Arbeit im Themenfeld unterstützt.

Teilnehmendenzahl: Begrenzte Teilnehmendenzahl (max. 20 Personen) – es wird eine automatische Warteliste geben.

Im Sinne des Ziels eines landesweiten Netzwerks findet ein Auswahlverfahren statt. Ende März werden alle, die sich angemeldet haben, darüber informiert, ob sie zugelassen sind oder ggfls. weiterhin auf der Warteliste vermerkt sind.

Hinweise

  • Eine Zulassungsvoraussetzung ist die Teilnahme an allen drei Modulen.

  • Anmeldeschluss ist der 20. März 2026.

  • Die Teilnahme an der Weiterbildung ist mit einer Verwaltungspauschale (Druck-, Materialkosten) von 50,00 Euro verbunden.

  • Die Verpflegung an allen Veranstaltungstagen ist inklusive. Reise und Übernachtungskosten werden nicht erstattet oder übernommen.

  • Es wird eine vegetarische Verpflegung durch das Tagungshaus angeboten. Wird eine vegane Verpflegung benötigt, bittet der Veranstalter Sie, dies in die Anmerkungen zu schreiben, damit eine Alternativlösung gefunden werden kann.

  • Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl bittet AJS NRW um verbindliche Zusagen. Beachten Sie, dass im Falle kurzfristiger Absagen (bis zu 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn) oder einem nicht-Erscheinen zusätzlich anfallende Stornokosten über die Verwaltungspauschale hinaus in Rechnung gestellt werden müssen.

Bei Fragen zur Weiterbildung wenden Sie sich gerne an:

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.

Termine:

  • 6. bis 7. Mai 2026 (Modul 1), 10.00 bis 17.00 Uhr bzw. 9.00 bis 16.00 Uhr.

  • 20. bis 21. Mai 2026 (Modul 2), 10.00 bis 17.00 Uhr bzw. 9.00 bis 16.00 Uhr.

  • 24. bis 25. Juni 2026 (Modul 3), 10.00 bis 17.00 Uhr bzw. 9.00 bis 16.00 Uhr.

Ort: Herbert-Siebold-Haus, Engelsburger Straße 168, Bochum
Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW

„AwareNet“-Fortbildungen für Sozialarbeitende

  • 20. Oktober 2026, von 12:00 bis 15:00 Uhr: Workshop 1 (Digitale Streetwork & Risikointervention)

  • 10. November 2026, von 12:00 bis 15:00 Uhr: Workshop 2 (KI-Content für demokratische Narrative)

Im ersten Workshop geht es um das Erlernen des Einsatzes von KI-Monitoring-Tools wie Brandwatch zur Identifikation von Risikodiskursen, das Antrainieren von Deeskalationstechniken in Kommentarspalten und die professionelle Dokumentation von Chat-Interventionen – inklusive Leitfaden „10 No-Gos in der Online-Ansprache“.

Der zweite Workshop beschäftigt sich mit der Entwicklung wirksamer Gegennarrative: Von der Erstellung theologiebasierter Videoskripte mit ChatGPT über die ethisch reflektierte Nutzung von Avatar-Tools (D-ID) bis zur strategischen Reichweitenoptimierung auf TikTok. Als Abschlussprojekt produzieren Sie einen eigenen 60-Sekunden-Präventionsclip.

Beide Workshops sind dank Bundesförderung kostenfrei und auf maximal 20 Teilnehmerinnen begrenzt, um intensives Lernen zu garantieren. Erfahrene Online-Streetworkerinnen begleiten Sie mit Fallbeispielen aus der Praxis und klären rechtliche Rahmenbedingungen.

Zur Anmeldung und für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termine: 20. Oktober 2026, von 12:00 bis 15:00 Uhr, und 10. November 2026, von 12:00 bis 15:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Akzeptanz, Vertrauen, Perspektive (AVP)

Voranmeldung zur Fortbildung „EVOLUO kompakt“

Das Angebot richtet sich an Beraterinnen und Berater der Sekundär- und Tertiärprävention aus allen Phänomenbereichen (sowohl zivilgesellschaftlich als auch staatlich).

Die Teilnehmendenzahl ist auf 20 Personen begrenzt, um die Fortbildung für alle aktiv und gewinnbringend gestalten zu können. „EVOLUO kompakt“ wird durch KN:IX connect im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend umgesetzt und kann somit für Sie kostenfrei angeboten werden. Reisekosten können nicht übernommen werden.

Zeit und Ort:
Modul 1 (Bochum):

  • 17. September 2026, 13:00 bis 18:30 Uhr

  • 18. September 2026, 09:00 bis 15:00 Uhr

Modul 2 (Bochum):

  • 05. November 2026, 13:99 bis 18:30 Uhr

  • 06. November 2026, 09:00 bis 15:00 Uhr

Kollegiale Fallberatung (online):

  • 06. Oktober 2026, 09:30 bis 12:00 Uhr

  • 24. November 2026, 09:30 bis 12:00 Uhr

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an E-Mail Link: joest@ifak-sozial.de.

Zur Voranmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termine: vom 17. September bis 24. November 2026
Ort: Bochum / Online
Veranstalter: KN:IX connect

Grundqualifizierung: SCHNITTSTELLE.JUGEND

Insbesondere Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe begegnen immer wieder jungen Menschen, bei denen sich psychische Problemlagen und Radikalisierungstendenzen überschneiden. Hier setzt „SCHNITTSTELLE.JUGEND“ an. Das Projekt stärkt Fachkräfte an der Schnittstelle von psychischer Gesundheit und Radikalisierungsprävention und unterstützt sie dabei, handlungssicher zu bleiben.

Die Grundqualifizierung besteht aus drei zweitägigen Präsenzmodulen, die inhaltlich aufeinander aufbauen und Theorie und Praxis eng miteinander verzahnen.

Interessierte können sich bis zum 22. März 2026 über das Formular voranmelden. Für mehr Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Ergänzend dazu umfasst die Anmeldung eine digitale Abendreihe, die dem Austausch und der Vernetzung der Teilnehmenden mit Fachkräften der Extremismusprävention sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie dient.

  • 10. November 2026, 16:00 bis 18:30 Uhr

  • 19. November 2026, 16:00 bis 18:30 Uhr

  • 30. November 2026, 16:00 bis 18:30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie in der Projektübersicht der SCHNITTSTELLE.JUGEND (Externer Link: VPN und Externer Link: Grenzgänger).

Termine:

  • Modul 1: Psychische Gesundheit, Radikalisierung und Distanzierung verstehen – Zusammenhänge, Wechselwirkungen und Abgrenzungen
    7. bis 8. Mai 2026 in Berlin

  • Modul 2: Resilienz gegenüber psychischen Störungen und Radikalisierungsprozessen fördern
    25. bis 26. Juni 2026 in Berlin

  • Modul 3: Handeln in Ausnahme- und Krisensituationen
    24. bis 25. September 2026 in Bochum

Ort: Berlin / Bochum
Veranstalter: Violence Prevention Network und IFAK

Veranstaltungsreihe: „Digitaler Extremismus – Scrollen in die Radikalisierung? Extremistische Online-Welten und ihre Wirkung auf Jugendliche“

Die Abendveranstaltungen geben einen Überblick über Strategien, Inhalte und Kommunikationsformen extremistischer Akteure auf Social Media – insbesondere im Hinblick auf ihre Versuche, junge Menschen zu beeinflussen und zu radikalisieren. Soziale Medien sind fester Bestandteil des Alltags junger Menschen. Sie dienen der Kommunikation, Information und Unterhaltung – und prägen zunehmend politische Meinungsbildungsprozesse. Doch neben Chancen birgt die digitale Welt auch erhebliche Risiken: Extremistische Akteure nutzen digitale Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube, um Jugendliche emotional anzusprechen, politische Botschaften zu vermitteln und sie schrittweise in radikale Denk- und Deutungsmuster hineinzuziehen.

Das birgt Gefahren für die demokratische Einstellung und Haltung junger Menschen – und stellt insbesondere Lehrkräfte, Eltern und pädagogische Fachkräfte vor die Aufgabe, junge Menschen im Umgang mit extremistischen Online-Inhalten zu stärken. Die 90-minütigen Veranstaltungen zeigen anhand aktueller Bei-spiele extremistische Online-Strategien im islamistischen und/oder rechtsextremen Spektrum und deren Wirkungsweisen auf Jugendliche auf und stellen pädagogische Handlungsansätze sowie geeignete Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Prävention vor.

Übersicht der Termine:

  • 13. April 2026: vhs Recklinghausen (Islamismus)

  • 14. April 2026: Bergische VHS Solingen Wuppertal (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 22. April 2026: VHS Dortmund (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 23. April 2026: vhs Bochum (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 5. Mai 2026: VHS-Zweckverband Goch (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 19. Mai 2026: VHS Warendorf (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 15. Juli 2026: Volkshochschule Gütersloh (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 16. September 2026: Volkshochschule Oberhausen (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 28. September 2026: VHS Gladbeck (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 12 Oktober 2026: VHS Höxter-Marienmünster (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 13. Oktober 2026: VHS Detmold-Lemgo (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 14. Oktober 2026: VHS Rur-Eifel (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 8. Dezember 2026: Volkshochschule Frechen (Rechtsextremismus und Islamismus)

Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner:

  • Sven Wagener, Sven.wagener@politische-bildung.nrw.de

  • Nadine de Haan, nadine.dehaan@politische-bildung.nrw.de

Termin: vom 9. März bis zum 8. Dezember 2026, 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort: NRW-weit / Online
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen

Online-Vorlesungsreihe: „Übersehen und Verschwiegen: Das Wirken der Grauen Wölfe“

(Englisch)

Transnationale Formen des Rechtsextremismus sind kein neues Phänomen, aber bislang wenig beachtet. Wer weiß, dass die sog. „Grauen Wölfe“ die zweitgrößte extrem rechte Gruppe in Deutschland sind? Wird über deren Organisationen gesprochen, wiederholen sich oft die Darstellungen von ihren Geschichtsbildern und einer Auswahl von Symbolen. Wie sich diese Gruppen weiterentwickelt haben, welche Themen relevant sind, welche Einflüsse die aktuellen politischen Entwicklungen haben, ist kaum erforscht.

Mit der Online-Vortragsreihe soll auf diese Themen aufmerksam gemacht werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit den verschiedenen Facetten des Rechtsextremismus beschäftigen, stellen ihre aktuellen Erkenntnisse mit je einem nationalen Fokus deutschsprachiger Raum bzw. Türkei vor. Beide Kontexte sollen bei jedem Veranstaltungstermin beleuchtet werden. Diskutiert werden globale Auswirkungen antikurdischer und antiarmenischer Rassismen-Phänomene, die gedanklich mehr in der Türkei verortet sein dürften, als sie in Deutschland wahrgenommen werden. Antisemitismus und Antifeminismus sind dagegen Brückenideologien, die anschlussfähig sind und bemerkenswürdige Allianzen erzeugen. Auch die Ülkücü-Bewegung bedient sich derer flexibel.

Das Erinnern an extrem rechte Gewalt wird betrachtet im Vergleich zweier Terrortaten von 1993: Sivas und Solingen. Beide Anschläge haben sich in das kollektive Gedächtnis viktimisierter Bevölkerungsgruppen über nationale Grenzen hinaus eingebrannt. Zudem fragen wir, welche Rolle Parteien und neuere Formen von Nationalismen bei jungen Menschen spielen. Da die Verknüpfung von Religion im Zusammenhang mit der Ülkücü-Bewegung erheblich an Einfluss gewonnen hat, widmen wir uns auch diesem Aspekt mit der Diskussion um Islamismus und der österreichischen Perspektive. Schließlich stellen wir Fragen an die Friedens- und Konfliktforschung, auch mit dem Ziel, Gegenaktivitäten zu diskutieren.

Die Vortragsreihe endet mit einer Information über den Stand unserer Forschung, die in den interdisziplinären Verbund ForGeRex – Forschungsverbund für Gegenwartsanalysen, Erinnerungspraxis und Gegenstrategien zum Rechtsextremismus in Bayern eingebunden ist. Neun Teilprojekte untersuchen Erscheinungsformen, Ideologien und Strategien extrem rechter Akteurinnen und Akteure auf der einen und wirksame Gegenstrategien auf der anderen Seite. Gefördert wird der Verbund vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, die Teilnahme auf angemeldete Personen zu beschränken. Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist für jede Veranstaltung einzeln erforderlich. Bitte melden Sie sich mindestens 3 Tage vor den Veranstaltungen, die Sie interessieren, per E-Mail an: E-Mail Link: projekt-retra@oth-regensburg.de

Nach Zusage durch die Veranstaltenden erhalten Sie per E-Mail eine Anmeldebestätigung sowie kurz vor der Veranstaltung den Zugangslink zur Videokonferenz.

Termine:

  • 14. April 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: Anti-Kurdish Racism (Selda Akbayır & Bayram Koca)

  • 21. April 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: Anti-Armenian Racism (Christin Pschichholz & N.N.)

  • 28. April 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: Antifeminism (Dastan Jasim & Funda Hülagü Demirbilek)

  • 12. Mai 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: Far-Right Violence (Eylem Şen & Ceren Türkmen)

  • 26. Mai 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: Antisemitism (Elke Rajal & Rıfat Bali)

  • 2. Juni 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: Far-Right Parties and Movements (Anna-Sophie Heinze & Begüm Uzun Taşkın)

  • 9. Juni 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: The Role of Religion (Fikriye Yücesoy & Evrim Erşan Akkılıç)

  • 16. Juni 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: Insights from Peace and Conflict Research (Aydın Bayad & Sinem Arslan)

  • 30. Juni 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: Transnational Forms of Far-Right Extremism (Martina Ortner, Rabia Kökten & Murat Arpacı)

Ort: Online
Veranstalter: Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg

März

Buchvorstellung: „Manchmal würde ich gern schreien“ – Gespräch zwischen Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke & Meron Mendel

Der Nahostkonflikt ist hoch emotionalisiert. Wie soll man im Diskurs darüber sachlich bleiben? Diese Frage stellt sich seit dem 7. Oktober 2023 radikaler als je zuvor. Am 11. März 2026 erscheint das Sachbuch „Manchmal würde ich gern schreien. Mein Ringen um eine Haltung im Nahostkonflikt“ von Steffi Hentschke im Aufbau-Verlag. Bei einem Gespräch mit dem Direktor Meron Mendel im Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr.“ stellt die Autorin ihr Buch vor.

Hentschke lebt in Tel Aviv und arbeitet als Nahostkorrespondentin. 2012 beginnt sie, sich mit Israel und Palästina zu befassen. Sie reist nach Jerusalem, Ramallah, in den Iran, in den Libanon. Ihr Buch verbindet persönliche Erfahrungen mit politischer Analyse. Hentschke wird für ihre nuancierten Analysen über den israelisch-palästinensischen Konflikt geschätzt. Sie berichtet tagesaktuell für DIE ZEIT und trägt damit wesentlich zur Einordnung der Ereignisse in Nahost bei. Zudem arbeitet sie regelmäßig für die Bundeszentrale für politische Bildung, spricht als Expertin und moderiert Diskussionsrunden.

Eine Veranstaltung des Projektes „KOVA – Kooperationsverbund gegen Antisemitismus“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Anmeldung erforderlich per E-Mail an: E-Mail Link: events@bs-anne-frank.de.

Mehr über die Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 25. März 2026, ab 19:00 Uhr
Ort: Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, Frankfurt am Main
Veranstalter: Bildungsstätte Anne Frank

April

Tagung: „Wie mit extremistischen Äußerungen junger Menschen umgehen?“

Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit Kindern- und Jugendlichen arbeiten, sind in der aktuellen gesellschaftlichen Großwetterlage immer wieder mit extremen und extremistischen Äußerungen konfrontiert. In der Tagung werden gemeinsam mit den Teilnehmenden und Referierenden Umgangsstrategien mit menschenverachtenden, antidemokratischen, radikalen und verschwörungsideologischen Äußerungen von Heranwachsenden und deren Angehörigen aufgezeigt, diskutiert und (weiter-)entwickelt. Herzstück der Veranstaltung sind interaktive Fallwerkstätten und die Vernetzung der Teilnehmenden, gerahmt durch inhaltliche Impulse.

Geplant ist die Bearbeitung in moderierten und strukturierten Kleingruppen, in denen die konkreten Fälle extremer oder extremistischer Äußerungen bzw. Verhaltensweisen kollegial besprochen und Lösungen für eine gute Bearbeitung und den Erfahrungstransfer beraten werden. Zudem wird thematisiert, wie Sie als Betroffene bzw. Verantwortliche gut mit der Situation umgehen können. Die Beispiele sollen möglichst konkret, aber selbstverständlich anonymisiert eingebracht werden. Der von Ihnen vorgestellte Fall wäre ein Beispiel, das dazu dient, Wahrnehmung, Umgang, Probleme im Umgang mit extremen und extremistischen Äußerungen zu beraten.

Mehr über diese Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 8. bis 10. April 2026
Ort: Evangelische Akademie Loccum, Münchehäger Str. 6, Rehburg-Loccum
Veranstalter: Evangelische Akademie Loccum

Fachveranstaltung: „Der Islamische Religionsunterricht in NRW – Chancen und Herausforderungen. Erkenntnisse und Perspektiven aus der wissenschaftlichen Evaluation“

Der neue Termin für die im Rahmen der Evaluation des islamischen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen gemäß § 133 Abs. (3) SchulG NRW durch das Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster durchgeführte Fachtagung steht fest.

Im Rahmen der Fachveranstaltung werden zentrale Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation des islamischen Religionsunterrichts vorgestellt. Zudem werden Perspektiven für die zukünftige Ausgestaltung des islamischen Religionsunterrichts gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Praxis diskutiert.

Für die Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier. Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie zum Programm finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 13. April 2026, 14:00 bis 17:45 Uhr
Ort: Universität Münster Professional School Königsstraße 47, Münster
Veranstalter: Universität Münster Zentrum für Islamische Theologie Münster

Fachtag: „31. Deutscher Präventionstag“

Der 31. Deutsche Präventionstag findet am 13. bis 14. April 2026 in Hannover statt. Er steht unter dem Schwerpunktthema „KI in der Prävention“. Die Schirmherrschaft hat der Oberbürgermeister der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay, übernommen.

Beleuchtet werden sowohl die mit dem Einsatz von KI verbundenen Herausforderungen und Risiken als auch die damit einhergehenden Veränderungen für unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche. Zugleich richtet sich der Blick auf die Frage, wie Künstliche Intelligenz gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit genutzt werden kann. Neben technologischen Möglichkeiten werden dabei insbesondere ethische und praktische Aspekte eines reflektierten Umgangs thematisiert.

Im Vorfeld des Kongresses wird eine wissenschaftliche Begleitschrift erstellt, die das Schwerpunktthema aus verschiedenen Perspektiven aufbereitet. Ergänzende Informationen liefern unter anderem die Täglichen Präventions-News sowie thematisch einschlägige Podcastangebote.

Ein weiterer Bestandteil ist die erstmalige Verleihung des Deutschen Präventionspreises, der sich inhaltlich am Schwerpunktthema orientiert. Ausgezeichnet werden Projekte, Initiativen und Maßnahmen, die sich mit „KI in der Prävention“ befassen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Kongresses am 13. April 2026 im Hannover Congress Centrum statt. Das Programm umfasst unter anderem Vorträge, Panels, Workshops und Präsentationen zu aktuellen Forschungsergebnissen und Praxisansätzen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Externer Link: Seite des Veranstalters.

Anmeldungen zur Teilnahme sind bereits seit dem 15. September 2025 möglich.

Termin: 13. bis 14. April 2026
Ort: HCC Hannover Congress Centrum, Theodor-Heuss-Platz 1-3, Hannover
Veranstalter: Deutscher Präventionstag

Book Launch: Sammelband „Islamismus als gesellschaftliche Herausforderung. Ursachen, Wirkungen, Handlungsoptionen“

RADIS lädt Sie herzlich ein, die Erkenntnisse aus fünf Jahren bundesweiter Forschung zu Islamismus und Radikalisierung in Deutschland zu diskutieren – von Themen wie Co-Radikalisierungsprozessen und Wechselwirkungen über Sicherheitsmaßnahmen und öffentlichen Diskursen bis hin zu Prävention und Bildung.

Beim Book Launch zum Sammelband „Islamismus als gesellschaftliche Herausforderung. Ursachen, Wirkungen, Handlungsoptionen“ blicken die Teilnehmenden auf die zentralen Themenfelder und Ergebnisse der BMBF/BMFTR-Förderlinie „Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa“ und diskutieren Erkenntnisse, offene Fragen und Perspektiven für die zukünftige Forschung.

Für die Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 16. April 2026, 14:00 bis 15:30 Uhr
Ort: PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung, Darmstädter Landstraße 112, Frankfurt am Main / Online
Veranstalter: RADIS

Online-Seminar: „Extremismus im Gaming – Wissenswertes für Kinder- und Jugendhilfe“

Gaming ist längst mehr als ein Freizeittrend Jugendlicher: Es ist ein altersübergreifendes, globales Kultur- und Sozialisationsphänomen. Digitale Spiele und gamingnahe Plattformen fungieren als soziale Räume, in denen Identität, Zugehörigkeit und Gemeinschaft ausgehandelt werden – und in denen sich gesellschaftliche Dynamiken widerspiegeln.

Im Kontext von Online-Communities zeigen sich dabei auch Prozesse digitaler Radikalisierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Extremistische Akteurinnen bzw. Akteure nutzen Gaming-Umfelder strategisch zur niedrigschwelligen Ansprache und Normalisierung ihrer Ideologien – häufig über Codes, Memes und vermeintlichen „Humor“ unterhalb der Strafbarkeitsgrenze. Das Online-Seminar sensibilisiert für Plattformlogiken, Narrative und Rekrutierungsstrategien. Es beleuchtet rechtliche Rahmenbedingungen und zeigt auf, warum problematische Entwicklungen nicht erst bei eindeutig extremistischen Inhalten beginnen, sondern häufig in gesellschaftlich verbreiteten Denkmustern, Zuschreibungen und alltäglichen Grenzverschiebungen münden. Zugleich werden demokratiefördernde Potenziale von Gaming und Ansätze einer präventiven, lebensweltorientierten Praxis in den Blick genommen.

Inhalte:

  • Einführung ins Gaming: Phänomen, Strukturen und Community-Dynamiken

  • Extremistische Einflussstrategien & rechtliche Rahmenbedingungen

  • Praxisnahe Handlungskompetenz

Referentinnen bzw. Referenten:

  • Hassan Al-Said (Präventionsberater)

  • Sarah Bergholz (AJS NRW)

  • Hubeyb Yöntem (AJS NRW)

Mehr über diese Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 21. April 2026, 10:00 bis 13:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: AJS NRW

Online-Fortbildung: „Radikalisierung und Flucht“

Radikalisierung beginnt häufig schleichend – im persönlichen Umfeld, online oder im Kontext von Fluchterfahrungen. Für Fachkräfte in Schule, Jugendarbeit und Geflüchtetenarbeit stellt sich daher oft die Frage: Wie lassen sich Radikalisierungsprozesse frühzeitig erkennen und präventiv handeln? Genau hier setzt diese praxisnahe Online-Fortbildung an.

Inhalte der Fortbildung:

  • Grundlagen zu Islamismus und Radikalisierungsprozessen

  • Radikalisierung im Kontext von Flucht

  • Frühwarnsignale erkennen und einordnen

  • Präventionsstrategien für Schule, Jugendarbeit und Geflüchtetenarbeit

  • Interaktive Fallarbeit und Austausch mit Fachkolleginnen bzw. Kollegen

Die Veranstaltung wird von IFAK im Rahmen von KN:IX connect umgesetzt.

Zur Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier.

Termin: 27. April 2026, 10:00 bis 13:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: IFAK

Mai

Tagung: „Sozialwissenschaftliche Islam-Studien im Dilemma: Zwischen wissenschaftlichem Anspruch und öffentlicher Erwartung“

Die Forschungsstelle „Islam und Politik" am Zentrum für Islamische Theologie Münster lädt am 8. und 9. Mai 2026 zur Tagung am Zentrum für Islamische Theologie Münster, Hammer Str. 95, ein.

Die Tagung widmet sich im Lunch-to-Lunch-Format der Frage, wie Forschung zu Musliminnen bzw. Muslimen in Deutschland inmitten politischer Erwartungen, medialer Reaktionen und gesellschaftlicher Sensibilitäten verantwortungsvoll, differenziert und zugleich mutig betrieben werden kann.

Studien mit positiven Befunden geraten schnell unter Generalverdacht islamfeindlicher Akteur:innen, während empirische Ergebnisse, die Probleme benennen, häufig massiven Gegenreaktionen aus antirassistischen oder muslimischen Kontexten ausgesetzt sind. Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler bewegen sich damit in einem schwierigen Feld widersprüchlicher Erwartungen, in dem Forschungsergebnisse oft politisch gelesen oder instrumentalisiert werden.

Die Tagung bringt daher Expertinnen bzw. Experten aus Wissenschaft, Medien und Politik sowie Verantwortliche aus Universitäten, Stiftungen und weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen.

Geplant sind Fachvorträge, Erfahrungsberichte und Podiumsdiskussionen, die das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Freiheit, gesellschaftlicher Verantwortung und öffentlicher Wirkungskraft beleuchten.

Für die Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier. Für mehr Informationen zur Veranstaltung klicken Sie Externer Link: hier.

Termin: 8. und 9. Mai 2026, ab 13:30 Uhr
Ort: Zentrum für Islamische Theologie Münster, Hammer Str. 95
Veranstalter: Forschungsstelle „Islam und Politik" am Zentrum für Islamische Theologie Münster

Sofa-Talk: „Frauen im Islamismus ‒ Attraktivitätsmomente und Rekrutierungswege für Mädchen und Frauen“

Der als interaktives Onlineformat konzipierte Sofa-Talk führt Wissen aus Forschung, Praxis und Zivilgesellschaft zusammen. Das moderierte Gespräch bietet Ihnen Impulse zu folgenden Inhalten:

  • Attraktivitätsfaktoren: Was macht den Islamismus bzw. Salafismus für junge Mädchen so anziehend?

  • Rekrutierung und Ansprache: Wie werden Frauen gezielt für diese Ideologie gewonnen?

  • Identitätssuche: Welche Rolle spielt die Suche nach Zugehörigkeit und klarer Struktur in diesem Prozess?

  • Präventionsansätze: Wie können Fachkräfte der Extremismusprävention geschlechtsspezifisch auf diese Entwicklungen reagieren?

Teilnehmende werden aktiv einbezogen. Ziel ist es, einen lebendigen Fachaustausch anzuregen und Impulse für die jeweilige Arbeit zu geben.

Die Zielgruppe der Veranstaltung sind Fachkräfte der Extremismusprävention, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Interessierte mit fachlichem Bezug.

Anmeldungen sind unter Externer Link: diesem Link möglich.

Termin: 18. Mai 2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: IFAK

Workshop: „Islamistische Ansprachen in den Sozialen Medien“

In diesem Vortrag wird die Präsenz von Islamistinnen bzw. Islamisten in den sozialen Medien wie Youtube, Instagram und Tiktok beleuchtet.

Der Workshop informiert darüber, wie Social Media Kanäle von Islamisten genutzt werden, um mit islamistischen Ansprachen an Jugendliche heranzutreten. Der Workshop vermittelt medienpädagogische Anregungen, um Jugendliche diesbezüglich zu stärken und ihre eigene Mediennutzung kritisch zu rreflektieren. Außerdem wird auf antimuslimischen Rassismus und die Instrumentalisierung dessen von Islamistinnen bzw. Islamisten eingegangen.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 28. Mai 2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Wegweiser Beratungsstelle

Juni

Seminar: „TikTok-Terrorismus – Radikalisierung über Social Media Extremismus im Netz: Strategien, Gefahren und Präventionsansätze“

Von islamistischen Terrororganisationen über Rechtsextreme bis hin zu Verschwörungsideologen – alle nutzen heute TikTok, Instagram und Telegram, um ihre Botschaften zu verbreiten und neue Anhänger zu gewinnen. Besonders Jugendliche sind gefährdet, sich über soziale Medien zu radikalisieren. Doch wie setzen extremistische Gruppen soziale Medien für Propaganda und Rekrutierung genau ein und welche Gegenstrategien gibt es?

Das Seminar analysiert die Strategien extremistischer Gruppen in sozialen Medien, erklärt die psychologischen Mechanismen der Online-Radikalisierung und stellt Präventionsprogramme vor. Mit Fallstudien aus der Präventionsarbeit, Expertengesprächen und praktischen Tipps für den Umgang mit extremistischen Inhalten im Netz.

Zur Anmeldung und für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 1. Juni, ab 14:00 Uhr, bis 3. Juni 2026, bis 14:00 Uhr
Ort: Johannes-Albers-Bildungsforum, Johannes-Albers-Allee 3, Königswinter
Veranstalter: Johannes-Albers-Bildungsforum

Fachtag: „Staat und Zivilgesellschaft in der Extremismusprävention – Neue Wege der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Justiz“

Während des Fachtags diskutieren Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Berufsgruppen den aktuellen Stand und die Zukunft der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Extremismusprävention. In Workshops tauschen sich die Teilnehmenden aus verschiedenen Blickwinkeln über zentrale Herausforderungen in der Strafverfolgung, im Justizvollzug und in der Resozialisierung aus, widmen sich einem multiperspektivischen Fallverstehen und vernetzen sich.

Für das Programm des Fachtags, weitere Informationen sowie zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Zielgruppe:
Der Fachtag richtet sich an die zivilgesellschaftliche Praxis und Jugendhilfe, Fachkräfte in Justizvollzugsanstalten, Maßregelvollzug und Bewährungshilfe, Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, Mitarbeitende in Polizei und Sicherheitsbehörden, Ministerien und Landesdemokratiezentren sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Politikerinnen und Politiker.

Der Veranstaltungsort ist auf 100 Plätze begrenzt. Der Fachtag wird auch im Livestream im Internet übertragen; hier ist die Teilnehmendenzahl unbegrenzt.
Es sollen möglichst viele Organisationen und Berufsgruppen berücksichtigt werden. Sie werden daher für die Teilnahme in Präsenz erst einmal auf einer Interessentenliste vermerkt. Sie erhalten später eine Bestätigung Ihrer lokalen Teilnahme.

Die Teilnahme an der Fachtagung ist für Sie kostenfrei. Reise-/Übernachtungskosten können nicht übernommen werden.

Der Veranstalter bittet Sie, Ihre Teilnahme unter E-Mail Link: hallo@ag-strafvollzug-und-bewaehrungshilfe.de abzusagen, wenn Sie verhindert sind – so ermöglichen Sie Nachrückerinnen und Nachrücker einen Platz.

Bei Rückfragen zum Fachtag wenden Sie sich bitte an: E-Mail Link: hallo@ag-strafvollzug-und-bewaehrungshilfe.de

Termin: 15. Juni 2026
Ort: Berlin / Online
Veranstalter: AG Strafvollzug und Bewährungshilfe

Fachtagung: „‚Verlockender Fundamentalismus‘ – Kontinuitäten und Paradigmenwechsel in der Forschung und der Prävention von Islamismus“

Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen und Ufuq.de laden zur Teilnahme an einer Fachtagung über die Kontinuitäten und Veränderungen in Wissenschaft, Prävention und Politik zu Islamismus, antimuslimischem Rassismus und Radikalisierungsprozessen am 24. und 25. Juni 2026 ein. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen und ufuq.de, im Rahmen des KN:IX connect | Verbund Islamismusprävention und Demokratieförderung, und findet in Münster statt. Weitere Informationen zum Programm und Ablauf erscheinen im April 2026 auf der Externer Link: Homepage der Fachtagung.

Mit der Studie „Verlockender Fundamentalismus. Türkische Jugendliche in Deutschland“ (1997) wurde eine Forschungsperspektive eröffnet, die islamistische Orientierungen im Spannungsfeld von Religionsverständnissen, sozialen Erfahrungen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen analysiert. Fast drei Jahrzehnte später zeigt sich das Phänomen differenzierter, digitaler und politisch aufgeladener – und stellt Wissenschaft wie Präventionspraxis vor neue Herausforderungen.

Die Fachtagung greift diese Entwicklungen auf und fragt unter anderem:

  • Welche Faktoren begünstigen islamistische Radikalisierungsprozesse?

  • Wie wirken familiale Sozialisation, Marginalisierungs- und Diskriminierungserfahrungen, digitale Öffentlichkeiten oder globale Konfliktdynamiken zusammen?

  • Und welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für schulische und außerschulische Bildungsarbeit, für kommunale Präventionsstrukturen und für die Zusammenarbeit mit muslimischen Akteurinnen bzw. Akteuren?

Die Veranstaltung verbindet aktuelle Forschungsbefunde mit Erfahrungen aus der Praxis. Sie bietet Raum, in Werkstattgesprächen und Fallarbeitsgruppen Kontinuitäten und Paradigmenwechsel zu diskutieren, Good Practices kritisch zu reflektieren und Handlungsansätze für die pädagogische und präventive Arbeit weiterzuentwickeln. Sie richtet sich an Fachkräfte aus der schulischen und außerschulischen Bildungs- und Jugendarbeit sowie an Mitarbeitende in der Verwaltung. Eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen und ufuq.de im Rahmen des KN:IX connect | Verbund Islamismusprävention und Demokratieförderung.

Anmeldungen sind bereits unter Externer Link: diesem Link möglich.

Termin: 24. bis 25. Juni 2026
Ort: Volkshochschule Münster/Universität Münster Professional School, Münster
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen und ufuq.de

September

Fachtagung: „Vom Algorithmus zur Ideologie? – Islamismus im digitalen Raum: Mechanismen und Prävention“

Digitale Plattformen prägen zunehmend, wie gesellschaftliche Debatten entstehen und sich zuspitzen. In sozialen Netzwerken sowie auf Video- und Gaming- und gaming-nahen Plattformen bestimmen algorithmische Logiken, Sichtbarkeit und emotionale Kommunikationsformen, welche Themen Aufmerksamkeit erhalten – und wie darüber gesprochen wird. Gleichzeitig geraten zentrale Voraussetzungen demokratischer Auseinandersetzung unter Druck: Polarisierung nimmt zu, gemeinsame Diskursräume fragmentieren und Grenzen des Sagbaren verschieben sich.

Die KN:IX connect Fachtagung nimmt diese Dynamiken in den Blick und fragt, welche Folgen digitale Diskursverschiebungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Präventionsarbeit haben. Im Mittelpunkt steht dabei Islamismus im digitalen Raum – auch jenseits offener Gewaltpropaganda – sowie die diskursiven Schnittstellen, über die islamistische Positionierungen in breitere digitale Debatten und Kulturen hineinwirken.

Die Veranstaltung verbindet analytische Einordnungen aktueller Entwicklungen mit praxisorientierten Perspektiven:

  • Wie entstehen Radikalisierungsdynamiken in digitalen Räumen?

  • Welche Rolle spielen Plattformlogiken, algorithmische Sichtbarkeit und digitale (Sub-)Kulturen?

  • Und welche Ansätze gibt es, um Diskursfähigkeit zu stärken und Radikalisierung wirksam zu begegnen?

Die BAG RelEx und modus | zad laden Sie herzlich ein, diese Fragen gemeinsam zu diskutieren und Perspektiven aus Forschung, Präventionspraxis und gesellschaftlicher Debatte zusammenzubringen – bei der gemeinsamen KN:IX connect Fachtagung am 14. und 15. September 2026 in Berlin.

Als Veranstaltungsort wurde eine Location in unmittelbarer Nähe zum Berliner Hauptbahnhof gewählt, die für Teilnehmende, die außerhalb von Berlin anreisen, in wenigen Minuten vom Hbf erreichbar ist. Weitere Informationen zum Programm und Ablauf folgen in den kommenden Wochen.

Die Fachtagung richtet sich an Interessierte aus Präventionsarbeit, Schule und Jugendhilfe, politischer Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Politik und Verwaltung und an alle, die sich mit den Herausforderungen digitaler Diskurse und demokratischer Resilienz befassen möchten.

Die Anmeldung wird voraussichtlich ab Anfang Juni möglich sein. Der Fachtag findet im Rahmen von KN:IX connect statt.

Mehr Informationen über die Veranstaltung werden Sie Externer Link: hier finden.

Termin: 14. bis 15. September 2026
Ort: Berlin / Online
Veranstalter: BAG RelEx und modus | zad

Fachtag: „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“

Die Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit im Kontext von extrem rechter, religiös begründeter, verschwörungsideologischer oder weltanschaulicher Radikalisierung bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen politisch-gesellschaftlichen Anrufungen, Sicherheit zu gewährleisten, und dem fachlichen Erfordernis, Unsicherheit zuzulassen und mit ihr konstruktiv umzugehen.

Der Fachtag „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“ lädt Fachkräfte aus zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen und staatlichen Aussteigerinnen- bzw. Aussteigerprogrammen, aus Sicherheitsbehörden und Justiz sowie aus Sozialer Arbeit und Geistes- und Sozialwissenschaft dazu ein, dieses und komplementäre Spannungsfelder zu reflektieren. Ausgerichtet wird die Veranstaltung durch das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld und Legato im Rahmen des Verbundprojekts dist[ex] – Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur für Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 23. bis 24. September 2026
Ort: Universität Bielefeld, Universitätsstraße, Bielefeld
Veranstalter: Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld und Legato

Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus

Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.

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