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Bleiben Sie auf dem Laufenden im Arbeitsfeld Radikalisierungsprävention! Termine, Stellen, News, Materialien, Videos & neue Hintergrund-Beiträge des Infodienst Radikalisierungsprävention – alle sechs Wochen per E-Mail.
Übersicht
Zu den Stellenangeboten gelangen Sie, indem Sie auf den Titel des Angebots klicken.
Bayern
- Interner Link: Pädagogische:r Mitarbeiter:in in den Bereichen Beratung und Intervention
Augsburg
Violence Prevention Network gGmbH
Bremen
- Interner Link: Berater:in in der Auseinandersetzung mit religiös begründetem Extremismus
Bremen
Vaja e.V.
Niedersachen
- Interner Link: Sachgebietsleiter:in für den Bereich Islamismus/Salafismus
Hannover
Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport
Nordrhein-Westfalen
- Interner Link: Berater:in für potenziell gefährdete junge Menschen und ihre Angehörigen
Siegen
BRÜCKE Siegen e.V.
- Interner Link: Werkstudent:in im Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention (ZRP)
Essen
IU Internationale Hochschule
- Interner Link: Beschäftigte:r im Bereich der Radikalisierungsprävention
Essen
Justizvollzugsanstalt Essen
- Interner Link: Sozial- oder Geisteswissenschaftler:in als Beschäftigte:r im Bereich Radikalisierungsprävention
Gelsenkirchen
Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen
Schleswig-Holstein
- Interner Link: Projektmitarbeiter:in für das Projekt „diyalog - Auslandsbezogener Extremismus“
Kiel
Türkische Gemeinde Schleswig-Holstein e.V.
Thüringen
- Interner Link: Bildungsreferent:in / Projektmitarbeiter:in Extremismusprävention in der freien Straffälligenhilfe
Erfurt
UNITYED e.V.
Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus
Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.
Bayern
Pädagogische:r Mitarbeiter:in in den Bereichen Beratung und Intervention
Augsburg
Das Ziel der Beratungsstelle Bayern ist die Radikalisierungsvermeidung bzw. Deradikalisierung junger Menschen. Aufgabe ist es, gefährdete junge Menschen im Umfeld des extremistischen Salafismus schnell vor Ort anzusprechen und Ausstiegsprozesse aus einem bereits stattgefundenen Radikalisierungsprozess zu initiieren. Die Beratungsstelle Bayern baut durch niedrigschwellige Ansätze zunächst eine Arbeitsbeziehung zu den jungen Menschen auf, um dann durch die pädagogische Arbeit den Ablösungsprozess von extremistischen Gruppierungen sowie das Hinterfragen radikaler Ideologieelemente zu bewirken. Damit werden Deradikalisierungsprozesse ermöglicht. Die Angebote bestehen aus der Beratung für Angehörige sowie Maßnahmen der Intervention, Deradikalisierung und Ausstiegsbegleitung.
Zur Unterstützung ihres Teams bietet die Beratungsstelle Bayern ab sofort mehrere (befristete) Stellen an.
Vergütung analog TV-L E11, 39 Std./Woche, Einsatzort Bayern, Büro in Augsburg.
Aufgabenbereiche:
Umsetzung von Maßnahmen der Deradikalisierung und Einzelbetreuungen von Radikalisierungsgefährdeten und Radikalisierten und deren Angehörigen
Begleitung von ideologisch beeinflussten jungen Menschen (Phänomenbereich islamistischer Extremismus) im Rahmen einer Distanzierungsberatung
Kontaktaufnahme mit der Zielgruppe durch aufsuchende Arbeit (lebensweltlicher Zugang)
Pflege und Erweiterung eines Netzwerkes von Kooperationspartner:innen
Anforderungen:
akademischer Abschluss: Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften, Psychologie (oder vergleichbare Qualifikation)
fundierte Kenntnisse in den Themenbereichen Islam und muslimische Glaubenspraxis, sowie religiös begründeter Extremismus und Radikalisierungsprozesse
Fachwissen bzgl. aktueller Entwicklungen und Strömungen im Bereich des islamistischen Extremismus in Bayern und in Deutschland
Berufserfahrungen (haupt- oder ehrenamtlich) in der Beratung und Begleitung von jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen
Berufserfahrungen und Fachkenntnisse in Methoden und Ansätzen der Deradikalisierungs- und Distanzierungsberatung (Phänomenbereich islamistischer Extremismus) sind von Vorteil
Berufserfahrung in der (politischen) Erwachsenenbildung und in der Arbeit mit Jugendlichen sind von Vorteil
idealerweise regionale Kenntnisse über muslimische Gemeinden und Organisationen und die spezifischen Herausforderungen im bayerischen Kontext
Aufgaben:
sehr gute Deutschkenntnisse (mindestens C1-Niveau)
hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Verlässlichkeit, Authentizität, Empathie, interkultureller Kompetenz und Konfliktfähigkeit
besonders verantwortungsvolles Handeln in komplexen und schwierigen Situationen
Freundlichkeit und Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Engagement
Fähigkeit zum eigenverantwortlichen und selbstorganisierten Arbeiten
Bereitschaft zum Reisen innerhalb von Bayern (ÖPNV und Kfz)
Softwarekenntnisse (sichere Kenntnisse in Textverarbeitung)
idealerweise Sprachkenntnisse in einer oder mehreren der folgenden Sprachen: Arabisch, Dari, Farsi, Paschtu, Russisch, Türkisch, Kurdisch
Der Arbeitgeber bietet:
ein multiprofessionelles Team
Mitwirkung in einem gesellschaftlich relevanten Themenfeld
Weiterbildungsmöglichkeiten und Supervision
eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit
ein Büro in Augsburg
ein internationales Netzwerk
Diensthandy und -notebook
30 Tage Erholungsurlaub
Bitte schicken Sie Ihre schriftliche Bewerbung inklusive Lebenslauf, Motivationsschreiben mit Fokus auf für den Tätigkeitsbereich relevanten Arbeitserfahrungen und mit erweitertem polizeilichem Führungszeugnis (kann nachgereicht werden) per Email bis zum 11. April 2025 an bewerbung@violence-prevention-network.de, mit Nennung der Referenznummer P066 im Betreff. Bitte bewerben Sie sich rechtzeitig, da wir bis zur Stellenbesetzung laufend Vorstellungsgespräche führen.
Bremen
Berater:in in der Auseinandersetzung mit religiös begründetem Extremismus
Bremen
Die Fach- und Beratungsstelle ADERO des VAJA e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n Mitarbeiter:in als Berater:in für junge Menschen, Familien, Angehörige und Fachkräfte in der Auseinandersetzung mit Hinwendungs- oder Distanzierungsprozessen im Kontext von religiös begründetem Extremismus mit einem Umfang von 25 Std./Woche. Die Stelle wird angelehnt an die Tarifvereinbarung der Länder mit der Stufe TV-L E11 entlohnt. Die Einstellung soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt erfolgen und ist bis zum 31. Dezember 2025 befristet, verfügt aber über eine Weiterführungsperspektive.
Aufgaben:
Beratung von Eltern und Angehörigen, Unterstützungspersonen sowie Institutionen, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe
Beratung und Begleitung von jungen Menschen in potenziellen Hinwendungs- und/oder Distanzierungsprozessen
Qualifizierung und Sensibilisierung von Multiplikator:innen und Fachkräften
Präsentationen und Vorträge bei Workshops, Seminaren und Tagungen
Netzwerkarbeit im Themenfeld
Anforderungen:
akademischer Abschluss in den Sozial- und Geisteswissenschaften, vorzugsweise Pädagogik, Erziehungswissenschaften und Soziale Arbeit; Psychologie
Kenntnisse in der Arbeit nach dem systemischen Ansatz
Sensibilität und Kenntnisse zu intersektionalen Diskriminierungsprozessen (Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, religionssensible Ansätze)
Kenntnisse zu Hinwendungs- und Distanzierungsprozessen von radikalen oder extremistischen Gruppierungen
idealerweise Fachkenntnisse und Berufserfahrung in Methoden und Ansätzen der Präventionsarbeit
idealerweise Berufserfahrungen in der Beratung von Familien und jungen Menschen in herausfordernden Lebenslagen
Kenntnisse bzgl. aktueller Entwicklungen und Strömungen im Bereich des religiös begründeten Extremismus in Bremen und in Deutschland
hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Verlässlichkeit, Authentizität, Empathie, transkultureller Kompetenz und Konfliktfähigkeit
besonders verantwortungsvolles Handeln in komplexen Situationen
idealerweise Fähigkeit zur sicheren Präsentation des Projektes und der Arbeitsinhalte in Wort und Schrift in deutscher und englischer Sprache
idealerweise weitere Sprachkenntnisse
Fähigkeit und Bereitschaft zur Teamarbeit und Teilnahme an interdisziplinären Netzwerken sowie zur flexiblen Aufgabenwahrnehmung
Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung sowie zu Dienstreisen
Der Arbeitgeber bietet:
Teamarbeit in einem innovativen Jugendhilfeträger, fachliche Begleitung im Team und im Verein bis hin zu externer Supervision.
Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche und interdisziplinäre Arbeit in einem Feld mit großen Potentialen für die persönliche Entwicklung. Darüber hinaus ist die Fach- und Beratungsstelle bundesweit und international vernetzt. Dem Team stehen fachliche Begleitung im Team und im Verein, sowie externe Supervision zur Verfügung. Die Stelle in diesem Projektzusammenhang wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie leben“ sowie die Bremer Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration gefördert und in Anlehnung an TV-L E11 vergütet. Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2025 befristet, verfügt aber über eine Weiterführungsperspektive über 2025 hinaus. Weitere Informationen über das Projekt und die konzeptionellen Grundlagen des Vereins finden Sie unter:
Externer Link: www.vaja-bremen.de und Externer Link: www.adero-bremen.de
Bitte reichen Sie aussagefähige Bewerbungsunterlagen zu allen Voraussetzungen ein. Gewünscht sind ein Anschreiben mit Erläuterungen zur Motivation und Eignung für diese Stelle, zu Erfahrungen und Fähigkeiten, zu entsprechenden Fortbildungen und Zusatzqualifikationen sowie ein tabellarischer Lebenslauf.
Senden Sie Ihre Unterlagen bitte an:
E-Mail Link: verwaltung@vaja-bremen.de
Um die Unterrepräsentanz von Frauen in diesem Bereich abzubauen, sind Frauen bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorrangig zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden deshalb ausdrücklich gebeten, sich zu bewerben. Schwer behinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund und einhergehenden Sprachkompetenzen (bspw. Türkisch, Arabisch, Persisch, etc.) werden begrüßt. Außerberufliches bürgerschaftliches Engagement der Bewerberinnen und Bewerber wird begrüßt.
Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2025
Für Rückfragen zu Ihrer Bewerbung wenden Sie sich an Petra Brandt unter Tel. 0421 / 76266.
Niedersachsen
Sachgebietsleiter:in für den Bereich Islamismus/Salafismus
Hannover
Im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport (MI) ist in der Verfassungsschutzabteilung im Referat 54 „Islamismus, Islamistischer Terrorismus“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt der nach Bes.Gr. A13 NBesG bewertete Dienstposten bzw. nach TV-L E12 bewertete Arbeitsplatz einer:eines Sachgebietsleiter:in für den Bereich Islamismus/Salafismus zu besetzen.
Der Niedersächsische Verfassungsschutz ist der Nachrichtendienst des Landes Niedersachsen. Er dient dem Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung sowie des Bestandes und der Sicherheit des Bundes und der Länder. Er erfüllt diesen Auftrag u.a. durch die Sammlung und Auswertung von Informationen über extremistische und terroristische Bestrebungen. Als „Frühwarnsystem“ unterrichtet er die politisch Verantwortlichen und die zuständigen Stellen über Entwicklungen und drohende Gefahren und klärt die Öffentlichkeit durch zusammenfassende Berichte auf. Das Aufgabengebiet umfasst auch die Spionageabwehr und den Geheimschutz. Außerdem wirkt er bei Sicherheitsüberprüfungen und technischen Sicherheitsmaßnahmen der Landesbehörden zum Schutz von Verschlusssachen mit.
Ihre Aufgaben:
Koordinierung der Bearbeitung von Gefährdungssachverhalten im Bereich islamistischer Terrorismus und die Bearbeitung herausragender Einzelfälle
Grundatzfragen des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ)
Vorbereitung vereinsrechtlicher Verbotsverfahren
Koordination der Beantragung und des Einsatzes nachrichtendienstlicher Mittel im Referat
Koordinierung der Bearbeitung von Mitwirkungsfällen, Auskunftsersuchen und Vereinsverbotsverfahren
Qualitätssicherung und -kontrolle in der Auswertung und Analyse
Eine Änderung der Geschäftsverteilung bleibt vorbehalten.
Bewerben können sich:
Personen, die über die Laufbahnbefähigung der Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt, der Fachrichtungen „Allgemeine Dienste“ oder „Polizei“ durch Abschluss eines Vorbereitungsdienstes, durch einen abgeschlossenen Studiengang (Bachelorgrad oder FH-Diplom) mit überwiegend verwaltungs- oder politikwissenschaftlichen Inhalten außerhalb eines Vorbereitungsdienstes oder durch Aufstieg erworben haben, ihre Probezeit bereits absolviert haben und sich bereits im Statusamt der Bes.Gr. A10 NBesG maximal im Statusamt der Bes.Gr. A12 NBesG befinden
Personen mit vergleichbaren abgeschlossenen verwaltungs-, sozial- oder politikwissenschaftlichen Studiengängen oder
Personen, die den Verwaltungslehrgang II oder vergleichbar mit Erfolg abgeschlossen haben
Darüber hinaus geltende Voraussetzungen:
gute Allgemeinbildung und ein ausgeprägtes politisches Interesse
schnelle Auffassungsgabe, hohe Selektionsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Entscheidungsfreude
vertieftes Verständnis der Rechtsanwendung, insbesondere im sicherheitsbehördlichen Kontext
Fähigkeit, komplexe Sachverhalte mündlich und schriftlich anschaulich darstellen zu können
hohes Maß an Sozialkompetenz, Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
Bereitschaft zur Übernahme von Führungsverantwortung
gründliche, eigeninitative und selbstständige Arbeitsweise
Von besonderem Vorteil sind zum beschriebenen Aufgabenspektrum passende und entsprechende nachweisbare Vorverwendungen, (Zusatz-)Qualifikationen bzw. Erfahrungen. Insbesondere Erfahrungen in der Extremismusbearbeitung in der operativen Informationsgewinnung sowie erste (nachgewiesene) Führungserfahrungen, wie die stellvertretende Wahrnehmung von Führungsaufgaben oder absolvierte Fortbildungsveranstaltungen.
Das bietet der Arbeitgeber:
eine abwechslungsreiche und spannende Tätigkeit bei einem Nachrichtendienst, die zugleich auch krisensicher ist
ein Dienstposten, der nach der Bes.Gr. A13 NBesG bewertet ist (derzeit steht allerdings nur eine Planstelle der Bes.Gr. A12 NBesG zur Verfügung) bzw. einen unbefristeten Arbeitsvertrag und eine Eingruppierung nach TV-L E12 und die Vorteile des TV-L, wie beispielsweise Jahressonderzahlung, Zusatzversorgung (VBL), 30 Tage Erholungsurlaub etc.
die Zahlung einer Sicherheitszulage
flexible Arbeitszeiten bei einem familienfreundlichen Dienstherrn bzw. Arbeitgeber (zertifiziert audit berufundfamilie)
Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
kostenlose Parkmöglichkeiten direkt vor Ort
Teilhabe am Gesundheitsmanagement
Bitte beachten Sie:
Erforderlichkeit einer Sicherheitsüberprüfung
Die Wahrnehmung des Arbeitsplatzes setzt die erfolgreiche Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen (Ü3) nach dem Niedersächsischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz (Nds. SÜG) voraus. Geeignete Bewerberinnen und Bewerber müssen sich daher bereit erklären, sich im Einstellungsfall einer Sicherheitsüberprüfung der Sicherheitsüberprüfungsstufe Ü3 unterziehen zu lassen.
Bestehen von Reisebeschränkungen
Es wird darauf hingewiesen, dass Mitarbeiter:innen des Niedersächsischen Verfassungsschutzes eine sicherheitsempfindliche Tätigkeit ausüben und daher den in § 26 Nds. SÜG aufgeführten Reisebeschränkungen bei Reisen in und durch Staaten, für die besondere Sicherheitsregelungen gelten, unterliegen.
Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind willkommen.
Die Niedersäschsische Landesverwaltung strebt in allen Bereichen und Positionen an, Unterrepräsentanzen im Sinne des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG) abzubauen. Daher werden Frauen ganz ausdrücklich zu entsprechenden Bewerbungen aufgefordert.
Das Land Niedersachsen sieht sich der Gleichstellung von schwerbehinderten und nicht schwerbehinderten Beschäftigten in besonderer Weise verpflichtet. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Zur Wahrung Ihrer Interessen wird gebeten, bereits mit der Bewerbung einen entsprechenden Hinweis abzugeben.
Für fachliche Auskünfte stehen Herr Hausfeld (Tel.: 0511 6709-526) und zum Auswahlverfahren Frau Rotermund (Tel. 0511 6709-287) gern zur Verfügung.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 4. April 2025 an das MI, Abt.5 (Ref. 56.1)
über das Karriereportal (karriere.niedersachsen.de) oder per Post an:
per Post an: Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, Referat 56.1, Postfach 44 20, 30044 Hannover. Eine Rücksendung der Ihrer Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens erfolgt nur, wenn Sie Ihrer Bewerbung einen ausreichend frankierten Rückumschlag beifügen.
Zusatz für Bewerber:innen, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind: Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte und Angaben zur personalführenden Stelle bei.
Nordrhein-Westfalen
Berater:in für potenziell gefährdete junge Menschen und ihre Angehörigen
Siegen
Ihre Aufgaben:
individuelle Beratungs- und Präventionsarbeit für potentiell gefährdete (in der Regel) junge Menschen und ihre Angehörigen
individuelle Online-Beratung in Form von Chat-Beratung
Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen im Rahmen der primären Präventionsarbeit u.a. für Jugendliche, Multiplikator:innen usw.
Koordination, Konzeption und Präsentation von Fachvorträgen und administrative Tätigkeiten
Netzwerkpflege und -aufbau mit den den Netzwerkpartner:innen
Das bringen Sie mit:
abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Islamwissenschaft, Politik- oder Sozialwissenschaft, Psychologie o.ä. mit Schwerpunkt Islam, Religionspädagogik, Medienpädagogik oder eine vergleichbare Fachrichtung
berufliche Erfahrung in der Beratungsarbeit mit Jugendlichen und Migrant:innen
sicherer Umgang mit Methoden der Gesprächsführung und Beratung durch Zusatzqualifikationen, wie Mediation, gewaltfreie Kommunikation o.ä.
Erfahrungen auf dem Gebiet der sozialpädagogischen Beratung bzw. Begleitung
Wünschenswert sind:
Kenntnisse in der systemischen Beratung und Case-Management
Erfahrungen in der Präventionsarbeit
Erfahrungen in der allgemeinen sozialen Online-Beratung und Kenntnisse über Online-Präventionsansätze und gute Kenntnisse zu Inhalten, Mechanismen und Wirkung von Online-Propaganda
Kenntnisse des Islams und/oder des islamistischen Extremismus (ggf. erfolgt eine weitere Qualifizierung)
verhandlungssichere Sprachkenntnisse in Arabisch, Türkisch, Englisch usw.
Das bringen Sie persönlich mit:
ehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch (fließend) und eine sichere Ausdrucksweise
professionelles und sicheres Auftreten bei Vorträgen und in der Beratungsarbeit
eine hohe Affinität zur Arbeit mit den Sozialen Medien
interkulturelle Kompetenz
idealerweise relevante Berufserfahrung
Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit und Empathie
ein sehr hohes Maß an Flexibilität
vorurteilsfreie Kontaktbereitschaft
Teamfähigkeit
sehr gute PC-Kenntnisse, MS-Office
Führerschein der Klasse B (eigener PKW für Dienstfahrten erforderlich)
Das bieten wir:
kollegiale Zusammenarbeit, verbunden mit einer intensiven Einarbeitung
eine anspruchsvolle Tätigkeit in einem sich verändernden Arbeitsgebiet
Teilnahme an Fortbildungen und Förderung der eigenen Kompetenzen
ein kollegiales, wertschätzendes und aufgeschlossenes Arbeitsklima
Vergütung nach dem TVL-S
Supervision
arbeitgeberseitig finanzierte betriebliche Altersvorsorge
Die Bewerbungsunterlagen werden bei Eignung an das nordrhein-westfälische Ministerium des Innern weitergeleitet, da dieses an der Personalauswahl beteiligt ist. Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie gleichzeitig Ihre Einwilligung zu dieser Weiterleitung Ihrer Bewerbung. Eine Kostenübernahme der Reisekosten zum Vorstellungsgespräch kann leider nicht gewährt werden.
Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte postalisch oder per E-Mail an: BRÜCKE Siegen e.V. z.H. Frau Menn-Quast Weidenauer Straße 165 57076 Siegen E-Mail: menn@bruecke-siegen.de
Werkstudent:in im Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention (ZRP)
Essen
Am ZRP befassen sich Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Bezugsdisziplinen der Sozialen Arbeit wie beispielsweise der Erziehungswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft und Kriminologie mit den Ursachen von Radikalisierung sowie mit den akademischen Erkenntnissen aus dem Handlungsfeld der Prävention. Forschungsschwerpunkte liegen auf Erscheinungsformen und Dynamiken radikaler Ideologien, Entwicklungen rund um extremistische Akteur*innen und Szenen sowie Möglichkeiten der Beratung und Prävention. Verstärken Sie das ZRP ab sofort als Werkstudent:in (20 Std./Woche) am Standort Essen mit Homeoffice-Option.
Ihre Aufgaben:
Unterstützung bei administrativen und organisatorischen Aufgaben
Recherche- und Dokumentationstätigkeiten
Korrektorat von Publikationen
Unterstützung bei der Organisation von wissenschaftlichen Tagungen
Unterstützung bei der internen und externen Kommunikation (Webseite, Fachzeitschrift); regelmäßige Kontrolle des Postfaches am IU-Standort Essen
Ihr Profil:
Affinität für digitale Medien / KI-Programme (wie ChatGPT/Copilot etc.)
sehr gute Deutschkenntnisse (schriftlich und mündlich); gute Englischkenntnisse wünschenswert
sicherer Umgang mit MS Office
ebenfalls wünschenswert wären erste Erfahrungen mit Webseitenpflege und der Layout-Gestaltung
Sie erfüllen nicht alle Kriterien? Kein Problem - wichtig ist Ihre Motivation, sich einzuarbeiten und mitzugestalten
Die Arbeitgeberin bietet:
Be you at IU: Die Arbeitgeberin unterstützt und ermutigt ihre Beschäftigten, ihre persönlichen und beruflichen Ziele zu erreichen.
flexibler Arbeitsort (Homeoffice-Option)
Zuschuss zum Deutschlandticket oder JobRad
offene und wertschätzende Unternehmenskultur
Bewerbungen (mit Anscheiben, Lebenslauf und relevanten Zeugnissen) werden erbeten an: zrp@iu.org (max. 5MB Anhang).
Die Arbeitgeberin begrüßt Bewerbungen unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, Alter oder sexueller Orientierung. Auch Bewerbungen von Menschen mit Beeinträchtigungen sind willkommen.
Beschäftigte:r im Bereich der Radikalisierungsprävention
Essen
Zur Unterstützung bei der fachkundigen Betreuung und Begleitung von Inhaftierten aus muslimisch geprägten Kulturkreisen, insbesondere von Personen, die aufgrund persönlicher Krisen, Orientierungslosigkeit oder sozialer Ausgrenzung von religiöser Radikalisierung gefährdet sein könnten, sucht die Justizvollzugsanstalt Essen eine engagierte Fachkraft im Bereich der Radikalisierungsprävention. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung der Resilienz gegenüber extremistischen Einflüssen und der Klärung religiöser Fragen.
Die Justizvollzugsanstalt Essen ist eine Einrichtung des geschlossenen Erwachsenenvollzugs des Landes Nordrhein-Westfalen mit 514 Haftplätzen. Sie ist zuständig für die Vollstreckung von Freiheitsstrafen an männlichen Verurteilten mit einer Freiheitsstrafe bis zu 36 Monaten aus den Land- und Amtsgerichtsbezirken Essen, Düsseldorf, Duisburg und Krefeld. Zudem wird Untersuchungshaft aus dem Landgerichtsbezirk Essen vollzogen. Darüber hinaus vollstreckt die Einrichtung Auslieferungs- und Durchlieferungshaft sowie Zivilhaft. Derzeit sind in der Justizvollzugsanstalt Essen 253 Bedienstete tätig.
Vergütung analog TV-L S E15, 39,58 Std./Woche, Einsatzort Essen.
Ihre Aufgaben:
die Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Betreuung von muslimischen Gefangenen
die Entwicklung und Umsetzung präventiver Angebote zur Verhinderung des Einstiegs in islamistische Gruppierungen
die Einzelberatung einstiegsgefährdeter und ausstiegwilliger Gefangener und deren Angehörige
Kontaktpflege zu muslimischen Gemeinden und Vereinen
die Kooperation mit dem Fachbereich Radikalisierungsprävention im Justizvollzug Nordrhein-Westfalen
die Kooperation mit Aussteigerprogrammen in staatlicher und zivilgesellschaftlicher Trägerschaft
die Kooperation mit Migrationsfachdiensten der freien Wohlfahrtsverbände sowie Ausländerbehörden und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
der Aufbau eines Netzwerkes zur Prävention des Einstiegs in islamistische Gruppierungen
die Mitwirkung bei Unterstützung und Beratung von Bediensteten bei interkulturellen und religiösen Fragen
die Mitwirkung bei der Aufstellung Durchführung und Weiterentwicklung von Vollzugsplänen
die Mitwirkung an sonstigen vollzuglichen Entscheidungen und Teilnahme an Vollzugskonferenzen
die Mitwirkung bei der Aus- und Fortbildung der Bediensteten der Justizvollzugseinrichtung
die Mitwirkung bei Psychosozialer Krisenintervention
die Mitwirkung bei der Mediation bei kultur- und sprachbedingten Konflikten
die Mitwirkung bei der Entwicklung niedrigschwelliger, sprachungebundener Betreuungs-, Beschäftigungs- und Freizeitangebote
die Mitwirkung bei der Organisation der Zusammenarbeit mit Anstaltsgeistlichen und Vertretern verschiedener Religionen und Kirchen sowie mit ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern
Mitwirkungsaufgaben können bei fachlichem Bezug auch zur federführenden Erledigung übertragen werden
Mitwirkung in anstaltsinternen Konferenzen und Arbeitsgruppen (intern)
Mitwirkung in fachspezifischen Arbeitsgruppen (extern)
Profil des Bewerbers/der Bewerberin:
ist Sozial- oder Geisteswissenschaftler:in o.ä. mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium (Bachelorgrad, Diplomgrad mit dem Zusatz Fachhochschule (FH) oder ein anderer gleichwertiger Abschlussgrad) vorzugsweise in den Fachrichtungen Erziehungs-, Sozial- oder Politikwissenschaften, Soziale Arbeit, Islamwissenschaft, Islamische Religionspädagogik, Islamische Theologie, Islamische Studien, Religionswissenschaften, oder mit einem inhaltlich vergleichbaren Abschluss in einer verwandten Disziplin
hat vertiefte Kenntnisse über den Islam, seine verschiedenen Ausprägungen und die islamische Religionspraxis sowie über die kulturellen Gegebenheiten in muslimisch geprägten Ländern
besitzt eine hohe Affinität zur Präventionsarbeit im Themenkomplex Islamismus /Salafismus
beherrscht die deutsche Sprache sicher in Wort und Schrift
Fremdsprachenkenntnisse in arabischer (bevorzugt), französischer und/oder türkischer Sprache jeweils in Wort und Schrift sind wünschenswert.
Hilfreich sind Kenntnisse und Erfahrungen in der Beratung von und Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen, im Bereich der islamischen Religionspädagogik, in der Durchführung von Freitags- und Festtagsgebeten (oder die Bereitschaft, sich die notwendigen Kenntnisse anzueignen), in welt- und sozialpolitischen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf den Justizvollzug, in Projekten zur Prävention von Radikalisierung, im Sozial- und Case Management, in der Sucht- und Migrationsberatung, in der Krisenintervention und in der modernen Informationstechnik.
Die Justizvollzugsanstalt Essen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. In den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt.
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Gleichstellung von schwerbehinderten und nicht schwerbehinderten Beschäftigten. Bewerbungen von schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen im Sinne des § 2 Abs. 3 SGB IX sind ausdrücklich erwünscht.
Eine Abbildung der Vielfalt in unserer Gesellschaft bei unseren Beschäftigten ist uns wichtig. Bewerbungen von Menschen unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft, Nationalität, Geschlecht, geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder sozialer Herkunft sind ausdrücklich willkommen.
Bewerbung:
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 28. März 2025 schriftlich an den Leiter der Justizvollzugsanstalt Essen, Krawehlstr. 59, 45130 Essen oder per E-Mail an poststelle@jva-essen.nrw.de.
Für Rückfragen stehen Ihnen der Verwaltungsleiter der Justizvollzugsanstalt Essen, Herr Steinbach (nicolai.steinbach@jva-essen.nrw.de) oder die Vertreterin Frau Schäfer (katja.schaefer@jva-essen.nrw.de) zur Verfügung.
Sozial- oder Geisteswissenschaftler:in als Beschäftigte:r im Bereich Radikalisierungsprävention
Gelsenkirchen
Einstellung als Beschäftigte/r im Bereich der Radikalisierungsprävention in der Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen zur Unterstützung bei der fachkundigen Betreuung und Begleitung von Inhaftierten aus muslimisch geprägten Kulturkreisen, insbesondere von Personen, die aufgrund persönlicher Krisen, Orientierungslosigkeit oder sozialer Ausgrenzung von religiöser Radikalisierung gefährdet sein könnten, durch Förderung der Resilienz gegenüber extremistischen Einflüssen und der Klärung religiöser Fragen.
Die Eingruppierung erfolgt in die TV-L S15.
Die Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen verfügt über 437 Haftplätze für männliche und 118 Haftplätze für weibliche Gefangene im geschlossenen Vollzug. Weitere 62 weibliche Gefangene können im offenen Vollzug untergebracht werden.
Aufgaben:
die Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Betreuung von muslimischen Gefangenen,
die Entwicklung und Umsetzung präventiver Angebote zur Verhinderung des Einstiegs in islamistische Gruppierungen,
die Einzelberatung einstiegsgefährdeter und ausstiegwilliger Gefangener und deren Angehörige,
Kontaktpflege zu muslimischen Gemeinden und Vereinen,
die Kooperation mit
dem Fachbereich Radikalisierungsprävention im Justizvollzug Nordrhein-Westfalen,
Aussteigerprogrammen in staatlicher und zivilgesellschaftlicher Trägerschaft,
Migrationsfachdiensten der freien Wohlfahrtsverbände,
Ausländerbehörden und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und anderen externen Behörden und Einrichtungen,
der Aufbau eines Netzwerkes zur Prävention des Einstiegs in islamistische Gruppierungen,
die Mitwirkung bei Unterstützung und Beratung von Bediensteten bei interkulturellen und religiösen Fragen,
die Mitwirkung bei der Aufstellung Durchführung und Weiterentwicklung von Vollzugsplänen,
die Mitwirkung an sonstigen vollzuglichen Entscheidungen und Teilnahme an Vollzugskonferenzen,
die Mitwirkung bei der Aus- und Fortbildung der Bediensteten der Justizvollzugseinrichtung,
die Mitwirkung bei Psychosozialer Krisenintervention,
die Mitwirkung bei der Mediation bei kultur- und sprachbedingten Konflikten,
die Mitwirkung bei der Entwicklung niedrigschwelliger, sprachungebundener Betreuungs-, Beschäftigungs- und Freizeitangebote,
die Mitwirkung bei der Organisation der Zusammenarbeit mit Anstaltsgeistlichen und Vertretern verschiedener Religionen und Kirchen sowie mit ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern,
Mitwirkungsaufgaben können bei fachlichem Bezug auch zur federführenden Erledigung übertragen werden,
Mitwirkung in anstaltsinternen Konferenzen und Arbeitsgruppen (intern),
Mitwirkung in fachspezifischen Arbeitsgruppen (extern).
Anforderungsprofil:
I. Fachkompetenz/Methodische Anforderungen
Die Bewerberin / der Bewerber
ist Sozial- oder Geisteswissenschaftlicher o.ä. mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium (Bachelorgrad, Diplomgrad mit dem Zusatz Fachhochschule (FH) oder ein anderer gleichwertiger Abschlussgrad) vorzugsweise in den Fachrichtungen Erziehungs-, Sozial- oder Politikwissenschaften, Soziale Arbeit, Islamwissenschaft, Islamische Religionspädagogik, Islamische Theologie, Islamische Studien, Religionswissenschaften, oder mit einem inhaltlich vergleichbaren Abschluss in einer verwandten Disziplin,
hat vertiefte Kenntnisse über den Islam, seine verschiedenen Ausprägungen und die islamische Religionspraxis sowie über die kulturellen Gegebenheiten in muslimisch geprägten Ländern,
besitzt eine hohe Affinität zur Präventionsarbeit im Themenkomplex Islamismus/Salafismus,
beherrscht die deutsche Sprache sicher in Wort und Schrift.
Fremdsprachenkenntnisse in arabischer (bevorzugt), französischer und/oder türkischer Sprache jeweils in Wort und Schrift sind wünschenswert.
Hilfreich sind Kenntnisse und Erfahrungen in der Beratung von und Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen, im Bereich der islamischen Religionspädagogik, in der Durchführung von Freitags- und Festtagsgebeten (oder die Bereitschaft, sich die notwendigen Kenntnisse anzueignen), in welt- und sozialpolitischen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf den Justizvollzug, in Projekten zur Prävention von Radikalisierung, im Sozial- und Case Management, in der Sucht- und Migrationsberatung, in der Krisenintervention und in der modernen Informationstechnik.
II. Persönliche Anforderungen / soziale Kompetenz
Die Bewerberin/ der Bewerber
gestaltet seine Berufsrolle aktiv, handelt ziel- und ergebnisorientiert,
respektiert und nutzt Kompetenzen anderer,
arbeitet kooperativ im Team,
kann situationsangemessen mit Nähe und Distanz umgehen,
nutzt Konflikte konstruktiv,
arbeitet an Veränderungsprozessen aktiv mit,
erkennt die Fähigkeiten und Ressourcen anderer und kann motivieren,
verfügt über die Bereitschaft zur Einarbeitung in ein fachfremdes Gebiet und zur Aneignung der grundlegenden Kenntnisse über die Bestimmungen im Justizvollzug,
bringt die Bereitschaft zur Fortbildung, Selbstreflexion und Supervision mit,
verfügt über Verantwortungsbewusstsein, Vertrauenswürdigkeit und Loyalität,
bringt die Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen mit.
Bewerbungsunterlagen
Der aussagekräftigen Bewerbung sind beizufügen:
Bewerbungsschreiben
Tabellarischer Lebenslauf
Geburtsurkunde, ggf. Heiratsurkunde
Schulentlassungszeugnis
Abschlusszeugnis
Arbeitszeugnisse über bisherige Beschäftigungen
Wir freuen uns über Ihre aussagefähige und vollständige Bewerbung (u.a. mit Kopien von Abschlusszeugnissen und ggf. von Beurteilungen bzw. Arbeitszeugnissen). Senden Sie diese bitte bis zum 31. März 2025
postalisch an:
Die Leiterin der Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen
Aldenhofstr. 99-101
45883 Gelsenkirchen
oder vorzugsweise per E-Mail (in einer PDF-Datei, Dateigröße max. 5 MB) an:
E-Mail Link: bewerbung@jva-gelsenkirchen.nrw.de
Mehr Informationen zur Stellen finden Sie Externer Link: hier.
Schleswig-Holstein
Projektmitarbeiter:in für das Projekt „diyalog - Auslandsbezogener Extremismus“
Kiel
Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. sucht im Rahmen des Projekts „diyalog“ eine:n Projektmitarbeiter:in in Teilzeit (20 Std./Woche). Die Stelle ist zum 1. Januar 2025 zu besetzen und vorerst bis zum 31. Dezember 2026 befristet. Das Projekt „diyalog“ bietet in ganz Schleswig-Holstein Präventionsmaßnahmen zur Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit sowie interessierter Berufs-, Fach- und Projektgruppen über nicht-religiös begründete extremistische Phänomene in Deutschland mit Auslandsbezug an. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Jugendarbeit im Bereich Demokratieförderung, bei der die teilnehmenden jungen Menschen in ihrer selbstbestimmten Identität und ihren individuellen Potentialen gestärkt werden sollen (Empowerment). Ziel dabei ist es, ihnen gleiche Teilhabechancen in Deutschland zu ermöglichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer vielfältigen Gemeinschaft zu fördern.
Ihre Aufgaben:
Unterstützung und Mitarbeit bei der Recherche zu Phänomenen des auslandsbezogenen Extremismus (AEX) in Deutschland
projektbezogene Jugendarbeit
selbstverantwortliche Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (wie Workshops) für junge Menschen
Erstellen von (Informations-)Materialien, Pflege der Projekt-Website
Mitarbeit bei der Organisation von weiteren landesweiten Informationsveranstaltungen, Fortbildungen sowie Fachveranstaltungen für Erwachsene
Netzwerkarbeit mit relevanten Träger:innen im Themenbereich
Weiterentwicklung des Gesamtprojektes
Ihr Profil:
abgeschlossenes Hochschulstudium (BA oder höher) im Bereich Politik- oder Sozialwissenschaften, Psychologie, (Sozial-)Pädagogik, Turkologie, Islamwissenschaft oder verwandten Fachbereich
sehr gute Deutsch- und Türkischkenntnisse (mindestens C1)
Erfahrung in der Arbeit und Kommunikation mit Jugendlichen sowie ausgeprägte pädagogische und interkulturelle Kompetenzen
gute kommunikative Fähigkeiten, Teamfähigkeit und Sozialkompetenz
Fähigkeit zum Selbstmanagement, Eigeninitiative und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme
Bereitschaft zu reisen und, falls erforderlich, gelegentlich abends und in Ausnahmefällen am Wochenende zu arbeiten; Regelarbeitszeit ist werktags 8:00 bis 17:00 Uhr
Idealerweise verfügen Sie über:
Erfahrungen in der Konzipierung, Planung und Durchführung von Veranstaltungen verschiedener Formate, Seminare und Workshops
Erfahrung in der Pflege von Webseiten und der Erstellung digitaler Inhalte
Führerschein der Klasse B
Die Arbeitgeberin bietet:
ein spannendes Arbeitsumfeld und ein multiprofessionelles, diverses und motiviertes Team mit offener Kommunikation und gegenseitiger Unterstützung
regelmäßige Fortbildungen für Mitarbeiter:innen
abwechslungsreiche Tätigkeit an der Schnittstelle von Sozialarbeit und politischer Bildung
einen anspruchsvollen und interessanten Arbeitsplatz bei einem erfahrenen, vielseitigen, überparteilichen und überkonfessionellen Träger
Vergütung in Anlehnung an TV-L E11
Die Bereitschaft einer persönlichen Zuverfügungstellung für eine Sicherheitsüberprüfung wird vorausgesetzt.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf sowie Zeugnisse) per E-Mail zum nächstmöglichen Zeitpunkt an folgende E-Mail-Adresse:
bewerbungen@tgsh.de
z.H. Herrn Dr. Cebel Küçükkaraca
Die Türkische Gemeinde Schlesweig-Holstein setzt sich gegen Diskriminierung jeder Art ein. Bewerbungen sind unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität und anderen Merkmalen willkommen.
Thüringen
Bildungsreferent:in bzw. Projektmitarbeiter:in Extremismusprävention in der freien Straffälligenhilfe
Erfurt
Der Bildungsträger UNITYED e.V. bietet zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Bildungsreferent:in bzw. Projektmitarbeiter:in mit einem Umfang von 35 oder 40 Std./Woche. Die Stelle ist unbefristet.
Ihre Aufgaben:
Entwicklung pädagogischer Konzepte auf Basis des Trägeransatzes (stets unter Bezugnahme des Projektauftrages nach Extremismusprävention)
Durchführung der Konzepte im Rahmen von Projekttagen, Einzelberatungen und Fortbildungen in Haftanstalten und Bewährungshilfe
administrative Tätigkeiten (Absprache Projektpartner, Erstellung von Sachberichten, Protokollen etc.)
Ihr Profil: mindestens Bachelorabschluss in einem sozialwissenschaftlichen Fachgebiet (Sozialwissenschaft, Erziehungswissenschaft, Staatswissenschaft, Religionswissenschaft, Politikwissenschaft, Soziale Arbeit)
gute Kenntnisse in den Themenfeldern Extremismus(-prävention) und Radikalisierung
relevante Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich der pädagogischen Arbeit (vorzugsweise in der Beratungsarbeit oder Straffälligenhilfe)
diskriminierungskritische, demokratiefördernde, phänomenbezogene Vorbildung
Politikverständnis sowie die Bereitschaft des selbstständigen Aneignung aktueller Entwicklungen und Trends
Fähigkeit zur interdisziplinären Arbeit und Offenheit für Methodenvielfält
sichere Texterstellung
die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten und zum konstruktiven Umgang mit Veränderungsprozessen
Engagement, Einfühlungsvermögen, hohes Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit
ausgeprägte Sozialkompetenz und Durchsetzungsvermögen
Freude an der Arbeit in einem engagierten multiprofessionellen Team
gutes Zeitmanagement und Zuverlässigkeit (wie Einhaltung von Fristen)
Motivation, sich kritisch mit Diskriminierungsstrukturen auseinanderzusetzen
Identifikation mit dem Grundgesetz und den Zielen des Trägers
Führerschein und Fahrpraxis
Der Arbeitgeber bietet:
eine sinnstiftende und gesellschaftlich verantwortungsvolle Tätigkeit, verbunden mit einer Vergütung in Anlehnung an TV-L (bis E11)
ein unbefristeter Arbeitsvertrag
26 Tage Erholungsurlaub (Erhöhung nach Zugehörigkeit auf 30 Tage)
fresh friday: bis zu zwölf zusätzliche Erholungstage im Jahr
Kernarbeitszeiten, die Flexibilität ermöglichen
die Einbindung in ein motiviertes und wertschätzendes Team
regelmäßige Veranstaltungen für das gesamte Team
eine Projektarbeit im Tandem
Firmenwagen für die Fahrt zu Einsatzorten
Fort- und Weiterbildungen sowie Supervisionen
aktive Gestaltungsmöglichkeiten zur Weiterentwicklung des Projektes
klare Kommunikation der Aufgaben und unmittelbare Reflexion
Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus
Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.