Antifeminismus und Rechtsextremismus – ein Thema für die Kommunalpolitik? Digitaler Fachaustausch
Die Diskussions- und Debattenkultur im politischen Betrieb hat in den letzten Jahren an Schärfe zugenommen. Verbale Anfeindungen und Hass münden zunehmend in physischen Gewalttaten. Frauen werden dabei nicht nur in ihrer Rolle als Politikerinnen, sondern auch aufgrund ihres Geschlechts Opfer von Attacken.
Antifeministische Angriffe auf einmal errungene Rechte von Frauen und queeren Personen nehmen international zu. Der Workshop beschäftigt sich mit den Dimensionen des rechtsextremen Antifeminismus und beleuchtet die Strategien, mit denen extreme Rechte in Deutschland versuchen, gesellschaftliche Fortschritte zu untergraben. Ein zentrales Ziel dieser Bewegungen ist es zum Beispiel, den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch zu beschränken und die Rechte gleichgeschlechtlicher Paare, insbesondere die Ehe, rückgängig zu machen. Solche Bestrebungen finden zunehmend ihren Weg in kommunalpolitische Debatten.
Wir laden Sie ein, sich parteiübergreifend auszutauschen und sich gegen Antifeminismus in der Kommunalpolitik zu stärken. Wie hängen die Verbreitung von antifeministischer Ideologie und reaktionären Frauenbildern mit dem Erstarken undemokratischer Parteien zusammen? Wie erleben politisch engagierte Frauen die Anfeindungen und Grenzverschiebungen in ihrem Alltag?
Diese und weitere Fragen möchten wir mit (Kommunal-) Politikerinnen in einem Fachaustausch diskutieren.
Referentin: Juliane Lang, Julius-Liebig-Universität Gießen, Projektleitung im BMBF-geförderten Verbund GERDEA (Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen und der zeitgenössischen extremen Rechten. Dynamiken – Effekte – Ambivalenzen)
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Fragen uns Diskussion sowie einem moderierten Erfahrungsaustausch in Kleingruppen. Die Reihe ist Teil des Projekts "KommKon - Kommunale Konfliktbewältigung“ der Bundeszentrale für politische Bildung.
Hinweise zur Veranstaltung
Veranstaltungsadresse:
Digitaler Fachaustausch über zoom, die Zugangsdaten erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung
Veranstalter:
Bundeszentrale für politische Bildung/ bpb
Zielgruppe:
Engagierte Frauen in der (Kommunal)-Politik
Anmeldung:
Bei Rückfragen zum organisatorischen Ablauf melden Sie sich bitte unter E-Mail Link: kommkon@bpb.de
Bitte melden Sie sich bis zum 21. März 2025 für die Veranstaltung an.
Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn Sie eine Teilnahmezusage erhalten haben. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie zeitnah eine Bestätigung und die Zugangsdaten für die digitale Teilnahme. Der Workshop wird auf der Plattform Zoom durchgeführt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist nur möglich durch den Besuch der Seite des Anbieters Zoom. Die Erstellung eines Accounts ist nicht notwendig. Es gelten die dort aufgeführten Datenschutzhinweise. Weitere Informationen zum Datenschutz bei der bpb und Ihren Betroffenen-Rechten finden Sie unter Absatz E. VII. Anmeldung zu digitalen Veranstaltungen und Online-Konferenzen der bpb auf Externer Link: www.bpb.de/datenschutz.