Identitätsfacette Religion. Islam und Schule in der Migrationsgesellschaft
In einer durch Einwanderung geprägten Gesellschaft sind Schulklassen zunehmend divers, auch was die Religionszugehörigkeit der Schüler/-innen angeht. Dadurch stehen Lehrkräfte vor der Herausforderung, einerseits unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und andererseits darauf zu achten, dass Religionszugehörigkeit nicht pauschal als einzig prägendes Identitätsmerkmal und Erklärungsmuster für Verhalten herangezogen wird. Wie beeinflussen die aktuellen öffentlichen Diskussionen über den Islam unsere eigene Wahrnehmung und damit auch unsere pädagogische Praxis? Wie können Lehrerinnen und Lehrer dazu beitragen, dass Menschen nicht auf ihr "Muslimisch-sein" reduziert werden? Wie gelingt es, muslimischen Schülerinnen und Schülern zuzugestehen, dass ihre Religionszugehörigkeit nur einen einzelnen Aspekt ihrer vielseitigen Persönlichkeiten und Identitäten ausmacht?
Hinweise zur Veranstaltung
Veranstaltungsadresse:
Zoom-Meeting
Veranstalter:
Bundeszentrale für politische Bildung
Zielgruppe:
Lehrkräfte, Multiplikator/-innen
Hinweise zur Teilnahme:
Teilnahmegebühr: Keine
Die Zahl der Plätze ist auf 15 begrenzt.
Voraussetzungen zur Teilnahme sind eine stabile Internetverbindung, Kamera und Mikrofon.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Teilnahme am Seminar nur mit eingeschalteter Kamera und Mikrofon möglich ist. Bei diesem Seminar-Thema ist es wichtig, dass Sie sich aktiv einbringen und mitdiskutieren. Daher ist eine anonyme Teilnahme nicht möglich.