Beschreibung
Inhalt des Workshops sollen die Auswirkung der Digitalisierung für die Situation der Menschenrechte sein. Der WS soll außerdem einen Überblick über den Diskussionsstand bei Amnesty International Deutschland geben.
Durch die zunehmende elektronische Vernetzung sowie die technologische Unterstützung jeder Kommunikation und vieler sonstiger Alltagshandlungen haben sich zahlreiche neue Aspekte ergeben, die beim Schutz der Menschenrechte berücksichtigt werden müssen. Dabei geht es einerseits um Chancen, die sich beispielsweise aus der starken Verbreitung von Aufnahmegeräten ergeben - hier wird die Veröffentlichung von Menschenrechtsverletzungen viel einfacher als noch vor zehn oder zwanzig Jahren.
Auf der anderen Seite müssen wir über die Risiken der Digitalisierung nachdenken. Durch die Möglichkeit der Kontrolle und Manipulation sind vor allem das Recht auf Privatsphäre und Meinungsfreiheit betroffen. Durch die Digitalisierung nahezu aller Lebensbereiche muss aber auch über die Definition und Tragweite der Teilhaberechte und eines diskriminierungsfreien Zugangsrechts diskutiert werden.
Zusätzlich verschieben sich die Machtverhältnisse zusehends weg von der Politik hin zu privaten Unternehmen und sonstigen Organisationen. Diese problematische Entwicklung macht sie zu immer wichtigeren Akteuren, die es zu berücksichtigen gilt.
Dieser Workshop möchte einen Überblick über die verschiedenen Felder geben und gleichzeitig auffordern, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Institution
AMNESTY INTERNATIONAL Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Referent
Zeit/Ort
21.03.
11.00-12.30 Uhr
Format
Kurzvortrag - WorldCafe - Diskussion/Abschlusspräsentation