Welcher amerikanische Politiker kritisierte nach einer Wahlpleite in einem 15 minütigen Monolog, dass die Berichterstattung der Medien ihm nie eine faire Chance gegeben habe.
In seiner Rede 1962, auch bekannt als "The Last Press Conference“, machte Richard Nixon seinem Ärger über die seiner Meinung nach unfaire Berichterstattung der Presse Luft. Die Presse könne froh sein, so Nixon damals, dass sie nun nicht mehr über ihn berichten müsse, denn dies sei seine letzte Pressekonferenz. Viele glaubten damals, dass ihn sein aggressiver Ton gegenüber den Medien die politische Karriere kosten würde. 1969 wurde Nixon dann doch noch zum 37. US-Präsidenten gewählt. 1974 trat er als einziger Staatschef in den USA vor Ende seiner Amtszeit zurück. Grund dafür war die - u.a. von Journalisten der Washington Post aufgedeckte - Watergate-Affäre.