Edward Snowden arbeitet an eigener Software zum Schutz der Privatsphäre
In einem neuen Externer Link: Interview für den britischen Guardian hat Ex-Geheimdienstler Edward Snowden über den Arbeitsalltag bei der NSA berichtet. Unter anderem käme es z.B. vor, dass private Informationen wie Nacktfotos von Verdächtigen während einer Ermittlung innerhalb der Behörde herumgereicht würden.
Auf der diesjährigen Konferenz der "Hackers On Planet Earth", kurz Externer Link: HOPE X, zu der Snowden von Moskau aus Externer Link: zugeschaltet wurde, ließ er durchblicken, dass er selbst an einer Externer Link: Software zum Schutz der Privatsphäre arbeite. Er rief Programmierer weltweit dazu auf, die Entwicklung ähnlicher Projekte voranzubringen und zu unterstützen.
Google verabschiedet sich von Klarnamenpflicht
Letzte Woche Externer Link: gab der Konzern aus Mountain View bekannt, sich von seiner Pflicht zum Klarnamen im eigenen sozialen Netzwerk Google+ zu verabschieden. Von nun an steht es den Benutzern frei, welche Benutzernamen sie auf der Plattform verwenden. Lange hatten Kritiker den Zwang zum echten Namen bei Google kritisiert. Mit der Entscheidung zur freien Wahl des Benutzernamens zieht der Konzern nun die Konsequenz daraus.
Britischer Geheimdienst manipuliert gezielt das Netz
In welchem Ausmaß der britische Geheimdienst GCHQ fähig ist, gezielt das Internet zu manipulieren, zeigen neue Dokumente Edward Snowdens, die der Journalist Glenn Greenwald jetzt veröffentlicht hat. Neben bereits bekannten Methoden, die z.B. gezielt versuchen die Externer Link: Reputation von Aktivisten im Internet zu untergraben, setzt die Behörde auch eine Reihe anderer Werkzeuge ein. Unter anderem ist es dem Geheimdienst möglich, gezielt Ergebnisse Externer Link: von Onlineumfragen zu manipulieren, Gespräche auf Skype live mitzuhören oder Server durch Überlastung lahm zu legen.
Fußball WM der Roboter
Nach der Fußballweltmeisterschaft der Männer sind nun die Roboter am Ball. Von Montag bis Donnerstag läuft der sogenannte Externer Link: Robocup. Das Ziel des Projekts ist es, bis zum Jahr 2050 ein Roboterteam zu entwickeln, das gegen die menschlichen Weltmeister gewinnen kann. Bisher überwiegen aber noch die Nachwuchsroboter im Kleinformat bis 60 Zentimetern Körpergröße. Die "AdultSize"-Exemplare mit einer Größe zwischen 130 und 180 Zentimetern wirken dagegen noch etwas unsicher und müssen wohl noch eine Menge Bälle kicken bis sie es mit Schweinsteiger & Co. aufnehmen können.