Wenn du Hass online siehst – was tust du ⁉️ Unsere neue, achtteilige Serie beleuchtet Ostasiens Umgang mit Desinformation und Hassrede.
In Japans Internet haben zahlreiche Menschen genug gegen Hass im Netz und melden unter dem Slogan „Ban Festival“ Hass-Kanäle. Was sie so erfolgreich macht und warum das manche auch kritisch sehen, erfährst du in dieser Episode.
🎥In dieser Episode könnt ihr euch von einer Graswurzelbewegung inspirieren lassen. Wenn ihr die Fachbegriffe im Video nicht genau versteht: Werft einen Blick ins Glossar!
Glossar
Äußerungen, mit denen Individuen oder Gruppen aufgrund von Eigenschaften wie ethnischer Zugehörigkeit, Religion, sexueller Orientierung oder Nationalität angegriffen, bedroht oder diskriminiert werden.
Öffentliche Versammlung, die dazu dient, Hass gegen Individuen oder Gruppen aufgrund von Eigenschaften wie ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder Nationalität kundzutun oder anzustacheln.
Das Recht, die eigenen Meinungen und Ideen ohne Zensur oder Einschränkung kundzutun. In vielen Demokratien ist dieses per Gesetz geschützt.
Eine Gruppe anonymer Nutzerinnen und Nutzer in Japan, die Hassvideos im Internet melden.
Eine anonyme japanische Imageboard-Website, die für ihre benutzergenerierten Inhalte und ihre Diskussionen bekannt ist und 4chan ähnelt.
Die Unterdrückung oder das Verbot von Äußerungen, Kommunikation oder Informationen durch staatliche Institutionen, weil sie diese als unerwünscht oder schädlich erachten.
Konzeption: Kaori Kohyama
Illustration: Yukari Mishima
Drehbuch: Awe Studio
Animation: Awe Studio x Jorge Ramos
Musik: Youjin Yeon
Produktion: Awe Studio
Postproduktion: Awe Studio x Jorge Ramos
Redaktion: bpb & Goethe-Institut
Übersetzung: Kathrin Hadeler
Wissenschaftliche Beratung: John W. Cheng, Tsuda University / Jeanette Hofmann, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
hrsg. von: bpb & Goethe-Institut
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