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Memorium Nürnberger Prozesse | Themen | bpb.de

Memorium Nürnberger Prozesse

Die Stadt Nürnberg steht nicht nur in vielerlei Verbindungen zum Nationalsozialismus (siehe: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände), sondern auch zu seiner Aufarbeitung. Von 1945 bis 1949 fanden hier die "Nürnberger Prozesse" statt. In ihnen wurde über Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen den Frieden oder gegen die Menschlichkeit verhandelt. Darunter fallen beispielsweise die Tötung oder Misshandlung von Kriegsgefangenen, die Verschleppung zur Zwangsarbeit und die Verfolgung und Ermordung der Juden.

Am authentischen Ort des Weltgerichts, dem Saal 600 des Nürnberger Justizpalastes, informiert seit November 2010 eine Dauerausstellung über das Verfahren des Internationalen Militärgerichtshofs gegen 21 führende Vertreter des NS-Regimes, über die zwölf Nachfolgeprozesse und ihre Bedeutung für die anschließende Entwicklung des Völkerstrafrechts hin zum heutigen Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag.

Pädagogisches Angebot

Ein pädagogisches Begleitprogramm ergänzt das Bildungsangebot des Memoriums.

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Montag: 10.00 - 18.00 Uhr

dienstags geschlossen

Da der Saal 600 nach wie vor für Gerichtsverfahren genutzt wird, kann die Besichtigungsmöglichkeit des Saals zeitweise eingeschränkt sein.

Kontakt
Memorium Nürnberger Prozesse
Bärenschanzstraße 72
90429 Nürnberg
Bundesland Bayern

Telefon: +49 (0)911 321-79372
Telefax: +49 (0)911 321-79373

Externer Link: http://www.memorium-nuernberg.de
Externer Link: memorium@stadt.nuernberg.de

Lage