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Gedenkstätte Bullenhuser Damm | Themen | bpb.de

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Im Keller der ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort wurden in der Nacht des 20. April 1945 jüdische Kinder, deren Pfleger und sowjetische Häftlinge von SS-Männern ermordet. An den Kindern waren zuvor medizinische Experimente im Konzentrationslager Neuengamme verübt worden.

Seit 1980 erinnert die Gedenkstätte Bullenhuser Damm am historischen Ort an die Ermordungen im April 1945. Nach einer Renovierung und Überarbeitung der Dauerausstellung informiert diese seit 2011 über den Ort als Schule und als Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme, über die medizinischen Experimente, die Opfer, die Morde, die Täter sowie den Umgang mit den Verbrechen nach 1945.

Hinter dem Schulhof befindet sich ein Rosengarten, in dem Rosen zur Erinnerung an die Ermordeten gepflanzt werden können. Eine Bronzeplastik des Moskauer Bildhauers Anatoli Mossitschuk erinnert an die sowjetischen Opfer.

Pädagogisches Angebot

Führungen durch die Ausstellung, Projekttage und Kooperationsprojekte mit Schulklassen

Anmeldung von Führungen und Projekten über den Museumsdienst Hamburg:
Tel.: +49 (0)40 42 81 31 0
Fax.: +49 (0)40 42 82 4 324
##link|www.museumsdienst-hamburg.de|http://www.museumsdienst-hamburg.de##

Öffnungszeiten

Sonntag: 10.00 - 17.00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Der Rosengarten ist immer zugänglich.

Kontakt
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen
Jean-Doldier-Weg 75
21039 Hamburg
Bundesland Hamburg

Telefon: +49 (0)40 42 81 31 500
Telefax: +49 (0)40 42 81 31 501

Externer Link: http://bullenhuser-damm.gedenkstaetten-hamburg.de/de/
Externer Link: stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de

Lage
Bullenhuser Damm 92
20539 Hamburg