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"Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR | Deutschland Archiv | bpb.de

"Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR

Vor 35 Jahren, am 18. März 1990, wurde die "10. Volkskammer" gewählt, zum ersten Mal in einer freien, geheimen und demokratischen Wahl. Ab dem 12. April tagte sie 37-mal im Ostberliner "Palast der Republik", ein Gebäude, das seit 2008 nicht mehr existiert. Sechseinhalb Monate später, am 2. Oktober 1990 endete die Geschichte des letzten Parlaments der DDR. Mittlerweile 35 ehemalige Abgeordnete kamen seit dem Sommer 2020 dem Angebot des Deutschland Archivs nach, noch einmal einen Denkanstoß zu formulieren - als eine "ungehaltene Rede".

Quer durch die damaligen Parteien kommen seitdem hintergründige Rückblicke, aber auch Reflexionen über Deutschlands Zukunft zustande - von den AkteurInnen des bislang wahrscheinlich effektivsten deutschen Parlaments. Denn es hatte in der Kürze seiner Amtszeit den DDR-Alltag gesetzlich neu zu regeln, die Deutsche Einheit am 3. Oktober 1990 vorzubereiten und hat sich am Ende selber abgeschafft. Ein Mosaik voller Erinnerungen, Zeitkritik und Nachdenklichkeiten - als demokratischer Erfahrungsschatz: