Die Schwestern Ayan, 19, und Leila 16, Norwegerinnen somalischer Herkunft, beschließen eines Tages, nach Syrien zu reisen und in den Dschihad zu ziehen. Das Umfeld der Schwestern ist ratlos, für die Eltern bricht eine Welt zusammen - der Vater macht sich auf nach Syrien, um seine Töchter zu finden und zurückzuholen. Die Frage, die alle umtreibt, ist: Wie haben sich die beiden Schwestern, die keineswegs streng religiös erzogen wurden und gut integriert schienen, radikalisiert?
Åsne Seierstad dokumentiert die Geschichte von Ayan und Leila und ihrer Familie. Sie zeichnet den Weg der Schwestern in den Dschihad nach und schildert den Kampf der Familie nach dem Verschwinden der beiden. Seierstad liefert eine vielschichtige Erzählung über die norwegische Migrationsgesellschaft, die Mechanismen der Radikalisierung junger Menschen und die Absurditäten des von den Schwestern praktizierten religiösen Fanatismus im Spannungsfeld zwischen absoluter moralischer Rigorosität und alterstypischen Interessen und Hoffnungen.
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