G. ist ein ökonomischer Begriff, der von der Erkenntnis ausgeht, dass mit zunehmendem Verbrauch der Nutzen eines Gutes für das konsumierende Individuum abnimmt. G. bezeichnet den Nutzenzuwachs, der durch die jeweils letzte verbrauchte Einheit erzielt wurde (z. B.: Wie viel mehr an Genuss bringt das zehnte gegenüber dem neunten Glas Wein?). Politisch-ökonomisch ist dieses Interner Link: Gesetz auch deshalb interessant, weil es zu verstehen hilft, warum (zunächst sehr) engagierte Individuen nach anfänglichen Erfolgen ihrer Aktivitäten (z. B. in einer Interner Link: Bürgerinitiative) in ihrem Engagement nachlassen (sodass schließlich nur eine aktive Interner Link: Minderheit übrig bleibt).
Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
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