Gesetzlicher Schutz vor dem Missbrauch von (insb. persönlichen) Daten und gegen die unbefugte Nutzung und Verwertung in Datenbanken. Grundlage ist nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (Interner Link: Bundesverfassungsgericht (BVerfG)) von 1983 das Grundrecht (Interner Link: Grundrechte) auf informationelle Selbstbestimmung; rechtliche Normen und Mindeststandards für den D., insb. auch die Einsetzung von Datenschutzbeauftragten, schuf das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) i. d. F. v. 2003 (zuletzt 2017 geändert).
Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
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