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Geschichte

Von den Kiewer Rus über das Zarenreich und die Sowjetunion bis zum heutigen Russland, der Russischen Föderation: Die russische Geschichte nahm wesentlichen Einfluss auf die Geschichte zweier Kontinente und globaler Entwicklungen.

Das russische Reich im Jahr 1786.

Aufstieg zur europäischen Großmacht

Seit seinem Eintritt in die Moderne ist Russland ein europäischer Staat. In wechselnder Gestalt und unter wechselnden Namen - als Russländisches Reich, Sowjetunion und Russländische Föderation -…

Prof. Dr. Hans-Henning Schröder, Hans-Henning Schröder

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Nikolaus II. auf einem Ölgemälde von Earnest Lipgart (um 1900). Zar Nikolaus II. dankte am 15. März 1917 ab. Mit seiner Familie wurde er nach Jekaterinburg gebracht, wo sie im Juli 1918 von den Bolschewiki ermordet wurden.

Gesellschaftliche Spannungen und Sturz des Zaren

Westliche Ideen beeinflussten die Entstehung einer politischen Bewegung im zaristischen Russland. Schon vor dem ersten Weltkrieg bedrohten Spannungen die Zarenherrschaft. 1917 trat der Zar…

Prof. Dr. Hans-Henning Schröder, Hans-Henning Schröder

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Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin) und Josef Stalin im Jahr 1922.

Revolutionäre Neuordnung und Stalin-Diktatur

In den Jahren nach der Revolution übernahm Josef Stalin die Macht. Mehrere Millionen Menschen fielen seiner Diktatur zum Opfer. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg begleiteten Repressionen und…

Prof. Dr. Hans-Henning Schröder, Hans-Henning Schröder

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Der sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow (links) und der US-amerikanische Präsident John F. Kennedy (rechts) am 2. Juni 1961 bei ihrem ersten Treffen in der Residenz des amerikanischen Botschafters in Wien. Während der von der Welt mit Spannung erwarteten Begegnung der beiden mächtigsten Männer der Welt sollen Themen von internationaler Bedeutung erläutert und Spannungen zwischen Ost und West abgebaut werden.

Reformen der Chruschtschow-Jahre

Nikita Chruschtschow stieß viele Reformen des stalinistischen Systems an: vor allem in der Wirtschaftspolitik, aber auch im repressiven System der Sowjetunion und außenpolitischen Zielsetzungen.…

Prof. Dr. Hans-Henning Schröder

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Michail Gorbatschow am Sarg seines Vorgängers als KPdSU-Generalsekretär, Konstantin Tschernenko. Einen Tag zuvor, am 11. März 1985, wurde Gorbatschow zum Generalsekretär der KPdSU gewählt.

Stagnation, Entspannung, Perestroika und Zerfall

Die 1960er- und 1970er-Jahre waren von einem Mix aus Entspannung und Ausbau des Imperiums geprägt. Mit der "Perestrojka" von Michail Gorbatschow scheiterte 1991 der letzte Reformversuch in der…

Prof. Dr. Hans-Henning Schröder, Hans-Henning Schröder

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Boris Jelzin während eines Krankenhausaufenthalts im November 1995. Eine Herzerkrankung machte es dem Präsidenten über lange Phasen immer wieder unmöglich machte, seinen Amtsgeschäften nachzugehen.

Russland in der Ära Jelzin

Liberalisierung, Institutionenentwicklung, Privatisierung und Stabilisierung: Nach dem Ende der Sowjetunion reformierte Präsident Boris Jelzin das Land. Die Transformation brachte aber nicht nur…

Prof. Dr. Hans-Henning Schröder, Hans-Henning Schröder

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Eine Nelke vor der Mauer der Trauer in Moskau. Das 2017 errichtete Denkmal erinnert an die Opfer des Sowjetsystems.

Geschönte Vergangenheit

Inhaftierung in Lagern, Deportation und Erschießungen: Die Geschichte der UdSSR war vor allem unter Stalin von Repressionen geprägt. Die Aufarbeitung findet nur in den Nischen der Gesellschaft…

Prof. Dr. Stefan Plaggenborg

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Zu sehen ist die Statue von Wladimir der Große in Nowosibirsk.

Die Kiewer Rus: Geteilte Erinnerung in der Ukraine und in Russland

Das mittelalterliche Großreich gilt als Vorläuferstaat Russlands und der Ukraine. Es wurde zu einem Gründungsmythos und wichtigen Bezugspunkt des kulturellen Gedächtnisses beider Staaten.

Prof. Dr. Andreas Kappeler

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APuZ #6: Ende der Sowjetunion

Mit dem Ende der Sowjetunion veränderten sich seit 1991 Grenzen, Identitäten und die globale Sicherheitsordnung. Wir sprechen mit Kristina Spohr und Gwendolyn Sasse über sichtbare Nachwirkungen…

Aus Politik und Zeitgeschichte vom 06. April 2022

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9. Mai in der UdSSR und in Russland

Am 9. Mai gedenkt Russland des Sieges der Sowjetunion über das nationalsozialistische Deutschland 1945. Seit 2015 dient der "Tag des Sieges" auch zur Legitimation des Krieges gegen die Ukraine.