Die Vertreibung der türkischen Juden aus Thrakien 1934 | Türkei | bpb.de

Die Vertreibung der türkischen Juden aus Thrakien 1934

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Sozialneid und Nationalismus in Teilen der türkischen Bevölkerung waren Gründe für die Vertreibung der türkischen Juden aus Thrakien. Die Rahmenbedingungen, die den Ausbruch der Gewalt erst ermöglichten, hatte der türkische Staat mit seiner rigiden Türkisierungspolitik jedoch selbst geschaffen. Die Übergriffe zerstörten das jüdische Leben in Thrakien. In der türkischen Öffentlichkeit sind die Ereignisse bis heute wenig bekannt.

Milli Olan Her Şey Bizimdir (deutsch: Alles Nationale ist das Unsere!): In der Stimmung nationaler Erregung mussten während des Thrakien-Pogroms 1934 tausende türkische Juden aus ihrer angestammten Heimat fliehen.
Türkische Nationalisten in Istanbul 1934: "Milli Olan Her Şey Bizimdir" (deutsch: "Alles Nationale ist das Unsere!"). In der Stimmung nationaler Erregung mussten während des Thrakien-Pogroms 1934 tausende türkische Juden aus ihrer angestammten Heimat fliehen. (© Public Domain)

Im Sommer 1934 wurde die jüdische Bevölkerung in der westlichen Grenzregion der europäischen Türkei Opfer kollektiver Gewalt. Daran schloss sich die Vertreibung aus der Region an.

Fast zeitgleich griffen Ende Juni 1934 türkische Nationalisten die Juden der Hafenstadt Çanakkale in der Dardanellenregion sowie in den thrakischen Zur Auflösung der Fußnote[1] Städten Edirne, Uzunköprü, Kırklareli, Keşan, Lüleburgaz und Silivri an. Begleitet von antijüdischen Demonstrationen zerstörten und plünderten nationalistische Banden jüdisches Eigentum und misshandelten deren Besitzer. Jüdische Geschäfte wurden boykottiert, Metzger wurden an der Ausübung des rituellen Schächtens, Kaufleute an der Abwicklung ihrer Geschäfte gehindert. Lebensmittelhändler weigerten sich, Juden zu bedienen. Die Sicherheitskräfte blieben zumeist untätig, einige Soldaten beteiligten sich an den Ausschreitungen. Zur Auflösung der Fußnote[2]

In Edirne und Kırklareli nahmen die anti-jüdischen Ausschreitungen pogromartige Ausmaße an. In Kırklareli kam es Anfang Juli 1934 zu systematischen Plünderungen, Raub und sogar Vergewaltigungen. Die jüdischen Einwohner wurden geschändet, misshandelt, verwundet. Getötet wurden sie nicht, was in der Forschung auf eine Anweisung "von oben" zurückgeführt wird. Zur Auflösung der Fußnote[3] In Edirne blieb das jüdische Viertel tagelang unter Kontrolle der marodierenden türkischen Nationalisten.

Von den örtlichen Behörden erhielten die Juden die Anweisung, binnen weniger Tage ihre Geschäfte abzuwickeln und ihre Unterkünfte zu verlassen, was auch geschah. Einige konnten ihre bewegliche Habe mitnehmen, viele ließen ihren Besitz zurück oder mussten ihn zu Schleuderpreisen an einheimische Türken veräußern. Die geschätzte Zahl der Vertriebenen schwankt zwischen 3.000 (offizielle türkische Angaben) und 10.000 Menschen (nach verschiedenen Quellen der europäischen Diplomatie). Zur Auflösung der Fußnote[4] Die meisten Flüchtlinge fanden sich in Istanbul ein, wo sie in jüdischen Einrichtungen – Synagogen, Hospitäler, Schulen – unterkamen. Andere flüchteten in die südosteuropäischen Nachbarländer, einigen gelang die Übersiedlung nach Palästina, wiederum andere bemühten sich um eine Auswanderung nach Übersee.

Keine mediale Beachtung der Übergriffe

In den überregionalen türkischen Zeitungen fand sich kein Wort über die gewaltsamen Übergriffe. Lokale Zeitungen hatten schon seit Monaten mit antijüdischen und antisemitischen Berichten die Stimmung in Thrakien vergiftet. Sie riefen zum Wirtschaftskrieg gegen die "rassisch verdorbenen Heuchler" auf. Nachdem die jüdische Bevölkerung Haus und Hof verlassen hatte, brachten sie unverhohlen ihre Freude über den Weggang der "Schacherer" zum Ausdruck.

İsmet İnönü (* 1884 † 1973), Militär- und Weggefährte Mustafa Kemal Atatürks, war von 1923 bis 1924 erster Ministerpräsident der Türkei. In den Jahren 1925 bis 1937 sowie von 1961 bis 1965 übte er dieses Amt erneut aus. Zwischenzeitich war der CHP-Politiker, nach Atatürks Tod im Jahr 1938, auch Staatspräsident der Türkei. Er begann eine Demokratisierung des Landes und versuchte einen Ausgleich zwischen Laizismus und Islam.

İsmet İnönüs Regierung verurteilte die Vorfälle zwar scharf, die angekündigten Entschädigungen blieben jedoch ebenso aus wie in den meisten Fällen auch eine Strafverfolgung der Täter. (© Public Domain)

Erst nachdem die ausländische Presse über die Ereignisse berichtet hatte, äußerte sich die türkische Regierung zu den antijüdischen Ausschreitungen. Für Interner Link: Ministerpräsident İsmet İnönü

waren die Schuldigen schnell ausgemacht: "Gewisse antisemitische Kreise", die mit ausländischen Mächten in Verbindung stünden, seien für den Ausbruch der Gewalt verantwortlich. Die erst seit kurzem in Istanbul erscheinende Zeitschrift Milli İnkılap (Nationale Revolution) des Antisemiten Cevat Rıfat Atilhan wurde verboten. Den Opfern wurde Entschädigung für den erlittenen materiellen Schaden in Aussicht gestellt, einige Personen verhaftet, darunter der Bürgermeister und der Vorsitzende der Handelskammer in Kırklareli. Sie wurden einige Wochen später vom örtlichen Gericht freigesprochen. Gegen sechs weitere Personen wurden Haftstrafen bis zu sechs Monaten verhängt.

Die staatlichen Zusicherungen erwiesen sich jedoch als Schall und Rauch: Weder erhielten die Opfer Entschädigungen noch wurden sie staatlich repatriiert. Gut die Hälfte der Vertriebenen kehrte später auf eigene Kosten nach Çanakkale und Edirne zurück. Die Schikanen und Demütigungen der örtlichen Behörden, Boykottbewegungen und auch Presseangriffe hörten jedoch nicht auf und führten zur dauerhaften Verunsicherung der jüdischen Bevölkerung. Nach und nach wanderten auch die verbliebenen Juden aus der Region ab: Zunächst infolge der diskriminierenden Vermögenssteuer (1942), die faktisch zur Enteignung von Nichtmuslimen, darunter auch der Juden führte. Zur Auflösung der Fußnote[5] Auch der wachsende Antisemitismus und zunehmende Fremdenfeindlichkeit in der türkischen Presse, Politik und Gesellschaft gaben Anlass zur Auswanderung der Juden aus der Türkei. Nach offiziellen türkischen Angaben betrug die Zahl der jüdischen Bevölkerung in der Türkei in den 1930er-Jahren rund 81.000. Der Großteil lebte in Istanbul, Çanakkale und in der thrakischen Region, vor allem in Edirne. Heute sind es nur noch etwa 20.000 Juden, wobei der Großteil in Istanbul und Umgebung lebt.

Der Staat und die Täter

Neueren Erkenntnissen zufolge spricht einiges dafür, dass vor allem lokale staatliche Institutionen und Behörden mehr oder weniger in die anti-jüdischen Ausschreitungen involviert waren bzw. Kenntnis von ihrer Inszenierung hatten und sie nicht verhinderten. Zur Auflösung der Fußnote[6] Das thrakische Generalinspektorat, geführt von dem Nationalisten İbrahim Tali, dem ranghöchsten Regierungsvertreter in Thrakien und Çanakkale, hatte z. B. seiner Regierung eindringlich die Entfernung von Juden aus der Region empfohlen. In einem kurz vor dem Ausbruch der Ereignisse verfassten Inspektionsbericht beschrieb er die jüdische Einwohnerschaft als eine Gefahr und ein sicherheitspolitisches Problem für die Grenzregion. In seinem mit antisemitischen Formulierungen gespickten Bericht beschuldigte er die Juden der Spionage für das Nachbarland Bulgarien und hielt sie für eine "nationale wirtschaftliche Plage", da sie angeblich als unproduktive Kapitalisten und Wucherer das türkische Kapital am Wachstum hindern würden und die einheimische muslimisch-türkische Bevölkerung in Armut und Elend hielten.

Tatsächlich befand sich die Grenzregion, die während der Balkankriege (1912/13) und des Interner Link: Ersten Weltkrieges

ein Hauptschauplatz der militärischen Auseinandersetzungen seitens des Osmanischen Reiches gewesen war, in einem katastrophalen Zustand. Ganze Landstriche waren entvölkert, die Infrastruktur zusammengebrochen, die Bevölkerung pauperisiert. Erst in den 1930er-Jahren unter dem Vorzeichen eines drohenden europäischen Konfliktes gewann die Region für den türkischen Staat an geostrategischer Bedeutung, so dass Thrakien und die Dardanellenregion zu Sicherheitszonen erklärt wurden. Der Staat sah die jüdische und auch andere nichtmuslimische bzw. nichttürkische Bevölkerungsgruppen als ein Sicherheitsrisiko und als potentielle "fünfte Kolonnen", so dass ein im Juni 1934 verabschiedetes Ansiedlungsgesetz die Entfernung dieser Bevölkerungsgruppen, darunter zum Beispiel auch die bulgarische Bevölkerung, aus diesen Gebieten in die Wege leiten sollte. An ihrer Stelle sollten dort Türken und Muslime aus den Nachbarländern angesiedelt und die Bevölkerung in den Grenzregionen damit türkisiert, also homogenisiert werden.

Die türkische Regierung betrieb eine konsequente Einwanderungspolitik, um den muslimisch-türkischen Anteil ihrer Bevölkerung zu erhöhen. Besonders Muslime aus den südosteuropäischen Nachbarländern (Griechenland, Bulgarien, Jugoslawien, Rumänien) wurden gezielt für eine "Heimführung" angeworben, und zu diesem Zweck Umsiedlungsverträge mit diesen Staaten abgeschlossen. Aber nicht nur die materiellen Anreize, die Muslimen im Zuge der türkischen Repatriierungspolitik angeboten wurden, sondern auch die zeitgleiche Homogenisierungspolitik in den Abstammungsländern verstärkte die Migrationsneigung. Die Türkei der Zwischenkriegszeit wurde so zu einem Einwanderungsland für Muslime: Betrug der Anteil der Zugewanderten an der Gesamtbevölkerung der Interner Link: Türkei im Gründungsjahr der Republik 1923

noch rund 25 Prozent, stieg der Prozentsatz derjenigen mit "Migrationsintergrund" zwischen 1927 und 1935 um zusätzliche 9 Prozent. Zur Auflösung der Fußnote[7]

In Thrakien wurden besonders viele türkisch-muslimische Einwanderer aufgenommen: Die Aufnahmekapazität der Region erwies sich schnell als hoffnungslos überfordert, weil die notwendige Infrastruktur und Unterkünfte fehlten. So lebte der Großteil der zwischen 1933 und 1934 in Thrakien angesiedelten muslimischen Immigranten in behelfsmäßigen Lagern und Baracken. Es gibt keine Informationen, ob die muslimischen Neuzuwanderer an den anti-jüdischen Übergriffen signifikant beteiligt waren. Klar ist aber, dass ihre desolate materielle Lage antijüdische Ressentiments unterstützte. Die Presse stellte die Lage der Einwanderer dem relativen jüdischen Wohlstand gegenüber und machte Juden für die Misere verantwortlich. Zur Auflösung der Fußnote[8] Selbst Innenminister Şükrü Kaya hatte nach dem Ende der Ausschreitungen erklärt, es sei nachvollziehbar, wenn die notleidenden Muslime angesichts der gegenwärtigen Krisenlage gewisse Ressentiments gegen ihre jüdischen Gläubiger entwickelt hätten. Auch Zeitzeugenberichte aus dieser Zeit belegen, dass eine explosive Mischung aus Sozialneid, Habgier und Nationalismus bei der Ausübung der Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung eine große Rolle spielte. Zur Auflösung der Fußnote[9]

Rechtliche Gleichstellung und neuerliche Diskriminierung

Der autoritäre Einparteienstaat Zur Auflösung der Fußnote[10] schuf mit seiner rigiden Türkisierungspolitik jedoch selbst die Rahmenbedingungen, die das Umschlagen der weit verbreiteten und politisch nicht geächteten Xenophobie in die kollektive Gewalt möglich machten. In den 1930er-Jahren hatte sich der Türkisierungsimpuls in der Regierungspolitik immer mehr verstärkt und zu einem ethnisch verstandenen Verständnis von Nationalität und Nationalismus geführt. In der Praxis bedeutete dies den Ausschluss ganzer Bevölkerungsgruppen aus dem Nationsverständnis: vor allem die als "fremdstämmig" betrachteten "Nichttürken" und "Nichtmuslime". Die Türkisierungspolitik erstreckte sich auf verschiedene Bereiche. Juden, Griechen und Armenier wurden aus dem Staatsdienst entlassen und von der Ausübung bestimmter Berufe wie Anwälte, Ärzte, Apotheker u. a. ausgenommen. Zur Auflösung der Fußnote[11] In der Wirtschaft wurden Betrieben und Unternehmen "Türken-Quoten" angeordnet, d. h., sie sollten überwiegend "Türken" beschäftigen. Nichtmuslimische Wirtschaftstätigkeit wurde mit der schon genannten prohibitiven Vermögenssteuer belegt, die viele Betroffene zur Aufgabe ihrer Geschäfte zwang. Die Türkisierungs- bzw. Assimilierungspolitik kam auch im Bereich der Bildungs- und Kulturpolitik zur Anwendung. Hier führte sie zum Absterben jüdischer Schulen und zum Niedergang des jüdischen Gemeindelebens und jüdischer Institutionen. Begleitet wurde dieser Prozess von aggressiver Presse- und der terrorisierenden "Bürger, sprich Türkisch!"-Kampagne, in die sich immer mehr antisemitische Töne mischten. Der Pogrom in Thrakien lässt sich daher im Rückblick als eine dramatische Zuspitzung dieser Entwicklung erkennen.

An dem Niedergang der jüdischen Gemeinschaft im türkischen Nationalstaat kann man die Ambivalenz der politischen Moderne erkennen: Im vormodernen osmanischen Vielvölkerstaat waren die jüdischen Gemeinden, wie auch andere nichtmuslimische Bevölkerungsgruppen, nur geduldet; in der Völkerhierarchie standen sie weit hinter den Muslimen und wurden in vielfacher Hinsicht diskriminiert. Ungeachtet ihres niederen Rechtsstatus besaßen sie jedoch gewisse Rechte, die ihr Gemeindeleben betrafen. Sie führten praktisch ein quasi-autonomes Gemeindeleben mit eigenen religiös fundierten Rechtsbeziehungen im zivilrechtlichem Bereich und eigenen Institutionen wie Schulen, Krankenhäusern, Gerichten usw. Im "modernen" Nationalstaat hingegen wurden sie zwar rechtlich gleichgestellt, aber diese Gleichstellung verhinderte nicht neuerliche Diskriminierung und schuf im Vergleich zu vorangegangenen Zeiten sogar stärkeren Assimilationsdruck.

Die verschwiegene Vertreibung

In den 1930er-Jahren fand der häufig euphemistisch als "die thrakischen Ereignisse" bezeichnete Pogrom kaum Beachtung. Beispielsweise reagierte der Völkerbund in keiner Weise. Die mangelnde internationale Aufmerksamkeit erklärt sich mit Blick auf die nationalsozialistische Judenpolitik. Die Völkergemeinschaft schien damals mehr mit der gewaltsamen Dissimilation und Entbürgerlichung der Juden in Deutschland beschäftigt, so dass sie die gewaltsame türkische Assimilationspraxis, deren Opfer unter anderem Juden wurden, "übersah". Die Tatsache, dass die "thrakischen Ereignisse" aus der Perspektive der 1930er-Jahre ein regional begrenzter Einzelfall blieben, da keine landesweiten antisemitischen Gewaltakte stattfanden und die türkische Regierung bestrebt war, sich von den Aktionen zu distanzieren, hat zum Ausbleiben einer deutlichen Reaktion beigetragen. Auch die jüdischen und zionistischen Organisationen der Zwischenkriegszeit, die Wert auf gute Beziehungen mit der neuen Türkei legten, skandalisierten den Pogrom nicht. Diese zeitgenössische Sicht kann aber den Opfern der Gewalt nicht entsprechen. Viel schwieriger zu erklären ist, warum der Pogrom auch im Gedächtnis der vertriebenen Juden oder der Juden in den nicht betroffenen Gebieten der Türkei kaum eine Rolle spielte. Die Wissenschaft hat bis heute keine befriedigende Antwort auf diese Frage gefunden.

Der Pogrom fand in der Türkei selbst bis in die 1990er-Jahre weder politische noch wissenschaftliche Beachtung, geschweige denn Aufarbeitung. Seither jedoch sind einige wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema erschienen, das Interesse der großen Öffentlichkeit fanden sie jedoch bislang nicht.

Die Geschichte der türkischen Juden wird heute überlagert von einem wachsenden Antisemitismus, oft im Verbund mit Antizionismus, in islamistischen, nationalistischen und teilweise auch in linken Milieus. Die offizielle Türkei dagegen zeichnet von sich selbst ein judenfreundliches Bild, das von der türkisch-jüdischen Stiftung 500. Yıl Vakfi (500. Jahr Stiftung) unterstützt wird. Darin wird regelmäßig an die Aufnahme der Sepharden nach ihrer Vertreibung von der Iberischen Halbinsel in das Osmanische Reich 1492 bzw. an die "traditionelle" osmanisch-türkische "Gastfreundschaft" erinnert. Die "unangenehmen" Aspekte der türkisch-jüdischen Geschichte, wie sie die Vorgänge in Thrakien darstellen, werden entweder geflissentlich übersehen oder höchstens als eine Art Randnotiz im Sinne eines "Betriebsunfalls" vermerkt.

Fussnoten

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Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 3.0 DE - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland" veröffentlicht. Autor/-in: Dr. Berna Pekesen für bpb.de

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